VITA

Name Hartmut „Haki“ Ritzerfeld
geboren Stolberg
Studium 1969 – 1974 Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Joseph Beuys und Prof. Karl Kneidl (Bühnenbild)
Wohnort Stolberg
Atelier Ateliergemeinschaft mit Angelika Kühnen in Stolberg – Büsbach
Preise / Ehrungen Meisterschüler der Düsseldorfer Kunstakademie  /  International Dophin – Award
Aktuelle Ausstellung Europäischer Kunsthof in Stolberg

Ausstellungen

  • 1972 Kurhaus Arkaden, Aachen
    1973 Grillo Gymnasium, Gelsenkirchen
    1974 „286“ Grafenberger Allee 286, Düsseldorf
    1975 Between, Düsseldorf
    1975 Nachbarschaft, Düsseldorf
    1976 Kasematte, Düsseldorf
    1976 Galerie Arno Kohnen, Düsseldorf
    1976 Mit neben gegen- Beuys und seine Schüler, Frankfurt a.M.
  • 1981 Galerie Hock, Aachen
    1986,90,98 Galerie Burg Stolberg
    1986,89 Leopold-hoesch-Museum, Düren
    1986,89 Neue Galerie, Sammlung Ludwig, Aachen
    1988 Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen
    1988 Städtisches Kunstmuseum Bonn
    1988 Städtisches Museum Ulm
    1988 Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte, Oldenburg
    1988 Neue Galerie, Sammlung Murken, Meerbusch
    1989 Mueseum Wiedbaden
    1989 Art 4, Nürnberg
    1989 Musée des Beaux Arts, Vervier, Belgien
    1989,98 Städtische Galerie Regensburg
  • 1991 RIAS, Berlin
    1995-2000 Kunst und Breinig, Solberg
    1993 Leopold-Hoesch-Museum, Düren
    1996 Hotel Treasure Island, Las Vegas, Nevada/USA
    1997 Burghaus Stolberg
    1997 BRF, Belgischer Rundfunk, Eupen
    1997,98 Ludwig Forum für internationale Kunst, Aachen
    1998 Haubrichforum, Köln
    1998 Kunsthalle Barmen
    1998 Von der Heydt Museum, Wuppertal
    1998 Kunstmuseum Thun, Schweiz
    1998 Städtische Galerie Albstadt
    1999 Landgericht Aachen
    1999 Städtische Galerie Aschaffenburg
    1999 Städtische Galerie Delmenhorst, Haus Coburg
  • 2000 Schloss Babenhausen, Hessischer Kulturverein
    2000,2004 Forum für Kunst und Kultur Herzogenrath in der Euregio e.V.
    2000 PLT Theater Stadtschouwburg, Heerlen, Niederlande
    2000 Beuys-Meisterschüler, Schloss Moyland, Kunstsammlung NRW
    2000 Galerie in der Gabeldbergerstrasse, München
    2000,2001 Städtisches Museum Leverkusen, Schloss Morsbroich
    2001 Museum Zitadelle, Jülich
    2002 Dorotheum-Palais, Wien, Österreich
    2002 Haus der Freundschaft, Museum der Künstlerorganisation, Moskau, Russland
    2003 Rathaus der Stadt Herzogenrath
    2004 Altes Zollhaus, Wissen
    2004 Museum Zinkhütter Hof, Stolberg
    2004 Schloss Dracula, Prinz Kretzulesco, Berlin
    2004 Museumsinsel Lüttenheid, Klaus Groth Museum, Heide
    2005 KunstKöln Messe, Köln
    2005 „Eifelmaler II“, Schloß Burgau, Düren
    2006,2007 Eine andere Sammlung, Lacroix I+II, Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen
    2006 „Im Atelier“-Künstler der Euregio, Ludwig Forum, Aachen
    2006,2007 „Thousand Faces Project“, Kunsthof Vicht, Stolberg-Vicht + Goyert, Köln
    1006 „Kunst in der Wasserstrasse“, CDU-NRW, Düsseldorf
    2006 Belgischer Rundfunk, Eupen
    2007 La otra Galerià, Port d’Andratx, Mallorca, Spanien
    2007 Associacio Cultural, „Sa Taronja“, Port d’Andratx, Mallorca, Spanien
    2007 Galerie Golkar, Köln/Berlin
    2007 Galerie W.Heusler, Beijing, China
    2008 „21 Stationen“ Bilder und Raumobjekte, Kunsthof Vicht, Stolberg-Vicht
    2008 Dokumentahallen, Kassel
    2008 Galerie Sommer, Graz, Österreich
    2008 Galerie S, Aachen
    2008 Planet Vivid Gallery, Frankfurt a.M.
    2009 PostForum, Düren
  • 2011 Münster-Wolbeck, Rudi Fred Linke-Galerie

Literaturhinweise  /  Kataloge

  • „Energie und Umwelt“ VKU-Kunstpreis 1982, Dokumentation
    Kunstforum International Nr. 76 “ Kunstszene Düsseldorf 1984″
    Prozesse der Freiheit Vom Expressionismus bis zur Soul and Body Art Köln 1985 von Prof. Dr. Axel Hinrich Murken und Christa Murken-Altrogge
    Dein Reich komme – Variationen zur Sinnfrage, Verlag Schnell & Steiner München – Zürich 1986
    Ausstellungskatalog Städtisches Kunstmuseum Bonn, Sammlung Murken 1988
    Die Eifelmaler, Neue Galerie Sammlung Ludwig, Aachen, 1989/90
    Von der Avantgarde bis zur Postmoderne Klinkhardt & Biermann Verlag 1991
    Brennpunkte 1 + 2 zum 70. Geburtstag von Joseph Beuys
    Kunstmuseum Düsseldorf
    Aufnahme in das Künstlerlexikon “Artists of the World” Sauer Verlag 1995
    “Im Auge des Betrachters” Kunstbuch von Bernd Groten 1997
    Melancholie & Eros 1998 Buch zur Museumsausstellung Sammlung Murken
    Peter Sous Buchveröffentlichung – Illustrationen von Haki Ritzerfeld
    Katalog zur Ausstellung im Landgericht Aachen, Bilder von 1993 – 1999
    Text: Dr. Adam C. Oellers, Direktor der Museen der Stadt Aachen
    “Erinnerungen IV” Karl Otto Götz, Rimbaud Verlag 1999
  • “Spuren der Maler” K. O. Götz, Rimbaud Verlag 2000
    Mit, neben, gegen Die Schüler von Joseph Beuys,
    Richter Verlag Düsseldorf 2000
    Kunstmagazin „Twortschestwo“ Moskau 2001 + 2002
    Edition Gladbacher Lithokate 2000 – 2005
    „Wandzeichnungen“ Edition Aragon Verlag von Bernhard van Treeck, 1995
    „Kunstströme Rhein – Moskwa“ Kunstbuch von Bernd Groten 2002
    Moskau Fernsehen „Stalize“ Kulturbericht zur Ausstellung „Kunstströme“
    „Als uns Flügel wuchsen“ Fernsehspiel bei Super RTL, 2004
    alle Bilder in der (Fernseh-)Wohnung von Haki Ritzerfeld
    Katalog zur Ausstellung im Alten Zollhaus, Wissen
    SWF 3 – Bericht über die Ausstellung in Wissen
    NDR -Fernsehen und Rundfunk– Ausstellung Museumsinsel Lüttenheid
    im Klaus-Groth-Museum, Heide
    EIFELMALER II Schloß Burgau Düren, Ausstellungskatalog, 2005
    Sammlung Lacroix im Suermondt-Ludwig Museum, Ausstellungskatalog 2006
    Im Atelier – Besuch bei Künstlern der Euregio, Kunstbuch, 2006
    EVBK Eifel – Ardennen, 49. Exposition, Prüm 2006, Ausstellungskatalog
    „Im Atelier“ – Künstler der Euregio, Ludwig Forum für int. Kunst AC
    ICOB – Eupen, CCHA-Hasselt, Huis voor de Kunsten – Roermond
    36 Pferde, Schloß Wickrath, Mönchengladbach, Ausstellungskatalog
    “21 Stationen” im Kunsthof Vicht, Katalog
    Dokumentahalle Kassel, Retrospektive
    “Ein Buch ist nicht nur Lesegrießbrei” Objektbücher und Buchobjekte, 2008

  • Moskau Fernsehen „Stalize“ Kulturbericht zur Ausstellung „Kunstströme“
    „Als uns Flügel wuchsen“ Fernsehspiel bei Super RTL, 2004
    alle Bilder in der (Fernseh-)Wohnung von Haki Ritzerfeld
    SWF 3 – Bericht über die Ausstellung in Wissen
    NDR -Fernsehen und Rundfunk– Ausstellung Museumsinsel Lüttenheid
    im Klaus-Groth-Museum, Heide

Aktuelle Ausstellung

Titel der Ausstellung
Atelierausstellung
Stadt Stolberg – Büsbach
Adresse Hostetstr. 54
Dauer regelmäßig wechselnde Ausstellung des Künstler
Öffnungszeiten Samstag und Sonntag 12 – 17 Uhr
Vernissage
Besonderes ständig  Ausstellung von 10 Künstlern

Link zum Atelier:  Europäischer Kunsthof

Kunst zum Sammeln

  • Künstler: Hartmut Ritzerfeld
  • Titel: denk mal
  • Size: jeweils 21 x 29, 5 cm (Format A4)
  • Technik: Hand colorierte Offsetlithographie auf 300 gr. Karton
  • Year: 2014
  • Titel und Künstler – Monogramm als Bildteil
  • vom Künstlern zusätzlich signiert und datiert
  • Nummerierung der Edition wie folgt:
    • 1 – 30 in Farbduktus rot
    • 31 – 50 in Farbduktus gelb
    • I – XX in Farbduktus grün

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48.00€ (tax incl.)

Denk Mal – Edition von Hartmut Ritzerfeld; Edition in limitierter Auflage in 3 Farben individuell bearbeitet. Ritzerfeld ist Beuys – Schüler; Maler in der Tradition des Expressionimsmus.

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Das Phänomen Hartmut Ritzerfeld

Hartmut Ritzerfeld – der letzte große Expressionist

Der Stolberger Maler Hartmut Ritzerfeld ist ein Phänomen, jemand, den jeder in Stolberg zwar kennt, aber keiner so wirklich versteht. Hartmut Ritzerfeld ist eben mehr als ein Künstler. Hartmut Ritzerfeld ist die Farbe selbst, durch die er mit seinen Bildern spricht. Angelika Kühnen zeigt im Europäischen Kunsthof, gleichzeitig auch dem Atelier von Hartmut Ritzerfeld einen Querschnitt seiner Kunst von den Anfängen bis heute.

Joseph Beuys und Richard Hamilton

Über ein derartiges Farbenphänomen hat sich einst Joseph Beuys mit Richard Hamilton unterhalten. Nachfolgend ein Auszug aus diesem beim Schirmer/Mosel-Verlag veröffentlichten Gespräch:

„Joseph Beuys: …Für mich sind alle Phänomene, die ich in der Kunstwelt sehe, Fragen und nicht länger Resultate, und mein Interesse liegt darin, das gesamte Verständnis über Kunst zu verändern: zum Beispiel eine Kunst, in der man Leben kann, nicht die Kunst als Objekte zu betrachten. Mein Interesse ist, wie man lernen kann, in den Elementen der Kunst zu leben wie in einer anderen Welt. Beispielsweise sollte man nicht irgend etwas Interessantes mit Farben machen, sondern sogar auf die Farben springen und unmittelbar in den Farben leben, sofort, wie in einer anderen Welt, nicht mehr direkt konfrontiert mit der Materie. Der nächste Schritt hinaus, ja, vielleicht zu einer anderen Existenz oder zu einem anderen Stern- nur als Vorstellung.
Ich sage, dass es nötig ist, in der Farbe zu leben, dass man in den Farben leben kann wie in einer anderen Welt, sofort. Und nun sind alle Farben dynamisch. Sie bewegen sich, sind nicht mehr an Objekte fixiert. Man muss lernen, mit diesen Farben zu leben, und alle deine Sätze haben sofort Farbe zu werden.

Kleine Hartmut Ritzerfeld Galerie zum Durchklicken


Ich wäre sehr interessiert einen Menschentyp zu erforschen, bei dem die Farben sofort als Erscheinung auftreten, wenn er irgendetwas sagt. Ich meine diesen neuen Typus von Kunst zu produzieren. Sicher, dies ist zunächst utopisch, ich weiß. Aber ich denke, dass wir dies zu entwickeln haben, so dass das normale Leben in jedem Stadium immer begleitet ist von der ästhetischen Erscheinung, unmittelbar, so dass ich sehen könnte, wenn hier die Leute sitzen, und ich sagen könnte, nun produzierst du ein spezielles Rot, und nun wechselt es mehr nach Orange, und nun hast du, als du diesen Satz sagtest, eine sehr schöne Erscheinung von Kunst gemacht. Es sieht für mich zunächst ein bisschen utopisch aus, aber in dieser Richtung bin ich sehr interessiert.“
*Gespräch zwischen Joseph Beuys und Richard Hamilton in „Joseph Beuys Block Beuys“; Eva, Jessyka, Wenzel Beuys; Schirmer/Mosel Verlag1997; S.15

Hartmut Ritzerfeld lebt in, mit und durch seine Farben!

Hartmut Ritzerfeld beschreibt Spontaneität und Freude an der Farbe als Fixpunkt der Moderne. Die Zueinanderführung der Zeichnung mit diesem Grundimpuls bezeichnet er als sein wesentliches Anliegen im Dialog mit Joseph Beuys.
Mit seiner Äußerung: „Bei den russischen Konstruktivisten ist „Rot“ konstruktiv – bei mir (Hartmut Ritzerfeld) brennt „Rot“ im Leben.“, benennt er seine Position – erlebbar in seiner Arbeit.
Joseph Beuys hat diesen in der Kunstwelt einzigartigen Malertypus hervorragend beschrieben. Verpassen sie daher nicht den Besuch des Europäischen Kunsthof in Stolberg.