Aachen – Die Kaiserstadt, die Printen und der Dom

Aachen – Die Kaiserstadt am Dreiländereck

Aachen, „Aquisgrana“ auf italienisch, „Aquisgrán“ auf spanisch, beides aus dem Lateinischen „aquae granni“ = großes Wasser abgeleitet, wurde auf dem Wasser erbaut. Aachn – die Kaiserstadt ist die westlichste Großstadt Deutschlands im Dreiländereck zu den Niederlanden und Belgien und zu Recht im Jahre 2009 zu einem Ort der Vielfalt gekürt worden. 31 Jahre zuvor, 1978, war der Aachener Dom mit seinem einzigartigen Domschatz von der UNESCO als erstes und bedeutsamstes Kulturgut Deutschlands in die Weltkulturerbeliste aufgenommen worden. Damit war der Aachener Dom weltweit das zweite Kulturerbe überhaupt.

Aachen in Zahlen

westlichste Großstadt Deutschlands 

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Kreis: Städteregion Aachen

Einwohner : 259.000

Besonderheiten: Dreiländereck D – NL – B / Karlspreis–Verleihung / Printen / Hochschule /  Reitturnier CHIO

Kfz-Kennz.: AC   +   MON

Postleitzahlen: 52056 – 52080

Tel.-Vorwahlen: 0241 / 02403 / 02405 / 02407 / 02408

Aachen im eBook

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Die Bedeutung der Stadt Aachen zur Römerzeit

Acht Jahrhunderte lang war Aachen die Stadt, in der Kaiser und Könige gekrönt wurden. Allen voran Kaiser Karl der Große, der von hier aus sein späteres „Heiliges Römisches Reich“ regierte. Aber schon tausende Jahre vor ihm wussten die Menschen die Region mit ihrem heißen und gesunden Quellwasser zu schätzen. Noch heute sind zahlreiche Spuren aus der Zeit der Kelten und Römer  vorhanden. Gerade erst wurden römische Funde im Hof ausgegraben.

Die Tuchmacherstadt Aachen

Aufschwung und Zerstörung von AachenIm 13. Jahrhundert schließlich liegen die Anfänge der Tuchmacher. Diese Betriebe brachten Wohlstand und Arbeitsplätze in die Stadt und avancierten zu einer der wichtigsten Wirtschaftszweige bis ins 20. Jahrhundert hinein. 1656 vernichtete ein verheerendes Feuer große Teile der Aachener Innenstadt.

Die schrecklichste Zeit der jüngeren Geschichte erlebten die Menschen im 2. Weltkrieg während der Luftangriffe und Bombardierungen ihrer Stadt durch die alliierten Streitkräfte. Aachen wurde zu 2/3 zerstört und als erste deutsche Großstadt nach heftigem Kampf im Herbst 1944 eingenommen. Die völlige Zerstörung verhinderte der damalig Bürgermeister Oppenhoff. Lesen Sie hierzu die Geschichte unter „Oppenhoff – Mahnmal gegen Intoleranz“.

Link – TIPPs, Highlights & MUST HAVE

in Aachen und Umgebung

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Aachen, Stadt der Forschung, der Technik und des Sports

Heute beeindruckt die Kurstadt Bad Aachen nicht nur mit einer der bedeutendsten technischen Hochschulen Europas. Die RWTH ist gleichzeitig auch größter Arbeitgeber der Stadt. Beeindruckend ist das futuristisch anmutende Universitätsklinik. Aachen – die Kaiserstadt, Karl der Große gilt als erster echter Europäer, verleiht seit 1950 den internationalen Karlspreis an Personen, die sich besonders für den Geist Europas und ein friedvolles Miteinander einsetzen. Zudem werden alljährlich in der Karnevalszeit Persönlichkeiten vom Aachener Karnevalsverein AKV mit dem „Orden wider den tierischen Ernst“ ausgezeichnet. Unter den Würdenträgern sind seit 1950 u. a. Hans Dietrich Genscher, Ephraim Kishon, Heiner Geißler, Franz Josef Strauss, Norbert Blüm, Mario Adorf, Gloria Prinzessin von Thurn und Taxis, Helmut Schmidt, Johannes Rau, so wie 2011 Karl-Theodor zu Guttenberg, 2012 Ottfried Fischer.

In jedem Sommer blicken dann die Reitsportfreunde nach Aachen, der Weltstadt des Pferdesports, wenn das CHIO, eines der größten und mit den olympischen Spielen sicherlich bedeutsamsten Reitturniere der Welt ausgetragen wird. Der Fußballverein Alemannia Aachen ist sicherlich der bekannteste Sportverein. Allerdings folgten nach euphorischen Jahren mit dem wiederholten Aufstieg in die 1. Bundesliga drei Abstiege in Folge, sowie der finanzielle Kollaps. Dafür glänzen andere Sportarten und machen mit Höchstleistungen auf sich aufmerksam. So die Turmspringer des SV Neptun Aachen, die immer wieder bei olympischen Spielen vertreten sind und die Ringer des Bundesligisten TV Aachen-Walheim.

Aachener Printen

Wer von süßen Sachen naschen möchte, der ist ebenfalls in Aachen genau richtig. Sei es die Frühstücksmarmelade der Firma Zentis, die vielen Sorten Schokolade der Firma Lindt oder die typisch Aachener Spezialität, die „Öcher Prent“, übersetzt: Aachener Printe. All diese Leckereien werden weltweit exportiert. Die bekanntesten Printenbäckererien sind sicherlich die Firmen Nobis, Lambertz und Kinkartz. Die älteste Printenbäckerei Drouven finden die Besucher in der historischen Altstadt. Lesen Sie hierzu die Geschichte unter „Aachen – Altstadt“ „Öcher Prent – Das Printenmädchen“.

Die Brunnenstadt Aachen

Dort, wo Wasser fließt, kennen Sie übrigens das Flüsschen „Pau“?, da gibt es seit je her auch viele Brunnen. Insbesondere in Aachen ist dies der Fall. Die Stadt verdankt seine Jahrtausende alte Geschichte den heilenden heißen Wasserquellen. So lohnt es sich, einfach den Brunnen und Skulpturen in der Aachener Innenstadt zu folgen, um etwas über die Menschen, deren Lebensart und auch Humor zu erfahren. Legenden, Sagen, Kinderlieder, und Mundart – „Kall“ werden in einer Vielzahl von Motiven, zeitgenössischer, vorwiegend heimischer Künstler dargestellt und die Geschichten damit am Leben erhalten. Und das Flüsschen Pau bekommen die Besucher Aachens dann auch zu Gesicht. Machen Sie mit uns eine Reise in die Geschichte von Aachen – die Kaiserstadt quer durch die Altstadt von Brunnen zu Brunnen, von Denkmalplatz zu Denkmalplatz.

Bedeutende Bürger der Stadt Aachen

  • Kaiser Karl der Große
  • Ludwig Mies van der Rohe (Architekt)
  • Ewald Mataré (Bildhauer)
  • Karl Otto Götz (Maler)
  • Armin Laschet – Ministerpräsident NRW
  • Otto Graf Lambsdorf (Politiker)
  • Peter + Irene Ludwig (Industrieller, Kunstsammler und Mäzen)
Quellenangaben

Wo Wasser fließt und Bronze schimmert: Brunnen und Denkmale in Aachen; Anke Schütt und Oscar Hahnbück, Einhard-Verlag / Geheimnisvolles aus Aachen – Klatsch und Historie, Rosemarie Herrmann, Shaker-Verlag / Stadtbibliothek Aachen (Sonderbestände: „Der Schmed van Oche“, R. Brauer, „Echo der Gegenwart“)

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