Standorte Südviertel – Aachen
Hangeweiher Kaiser Friedrich Allee / Münchener Allee
Stauweiher Diepenbenden Diepenbenden / Am Chorusberg / Grindelweg
Stauweiher Kupferbach I. Rote- Haag- Weg
Kultur-Partner

Hangeweiher

Der Hangeweiher ist der älteste der Aachener Seen und war bereits im 18. Jahhundert als Regenrückhaltebecken angelegt worden. Anfang des 19. Jahrhunderts nutzten dann die Tuchfabrikanten das Wasser für ihre Tuchfabriken. Um 1850 entstand die erste öffentliche Aachener Schwimmanlage, das Freibad Hangeweiher, neben dem Wasserrückhaltebecken. Hier wurden erste Sportwettbewerbe durchgeführt. Gespeist wird der Weiher und das Freibad von dem Flüsschen „Pau“. 1908 – 1910 wurde schließlich für die Bevölkerung eine Parkanlage angelegt und das Rückhaltebecken zu einem befahrbaren Kahnweiher ausgebaut. Seltene Bäume wurden auf dem Gelände gepflanzt, unter anderem ein Silberahorn, ein Kuchenbaum und ein Schnurbaum. Diese sind heute über 100 Jahre alt, Der gesamte Park ist Kaiser Friedrich III., dem 99-Tage Kaiser gewidmet. Noch heute ist der Hangeweiher das einzige Freibad Aachens und mit einer anerkannten 50 m Bahn das einzige Schwimmbad mit Wettkampflänge in der Euregio. Sehr unauffällig, fast versteckt, ist der Zulauf des Flüsschens Pau in den Hangeweiher. Doch gerade hier öffnet sich dem Betrachter der Blick über den gesamten kleinen See und die Parkanlage mit Wiesen und Bänken.

Kulturpartner Aachener Seen:

Stauweiher Kupferbach

Im Aachener Süden, über den II. Roten Haag Weg, die Eupener Straße oder zu Fuß durch den Wald, vom Beginn der Monschauer Straße aus zu erreichen, befindet sich im Wald der Kupferbach Stauweiher. Man spürt sofort die Ruhe, die von diesem kleinen Gewässer ausgeht. Hier brühten seltene Vögel. Gänse und Schwäne ziehen ihre Jungen an dem See völlig ungestört auf. Nur wenige Spaziergänger sind hier unterwegs. Ein Platz für jeden, der die Ruhe sucht, sich einfach der Natur hingeben möchte. Bestens geeignet ist dieser Ort für innere Einkehr und Meditation, aber auch für Jogging und Wanderungen. Von hier aus führen die Wege hinein in den Aachener Wald bis hinauf in die Grenzregionen Belgiens. Gespeist wird der Stausee, der seit ca. 1928 besteht, vom Kupferbach, der dann weiter in den Aachener Talkessel fließt.

Wandern Sie hier von Denkmalplatz zu Denkmalplatz – Aachen Stadtteile

Stausee Diepenbenden

Von der Eupener Straße im Südviertel Aachens in Richtung Belgische Grenze geht nach einem halben Kilometer die Straße Diepenbenden ab. Wer ihr folgt, der erreicht „Am Chorusberg“ das „Haus am See“. Dieses gab es schon, lange bevor ein erfolgreiches deutsches Lied hierüber geschrieben wurde. Der kleine Stausee wurde bereits ca. 1928 erbaut, zur gleichen Zeit wie der Stauweiher Kupferbach. Er ist ein wunderbarer Platz für Erholung suchende inmitten des bebauten südlichen Aachener Stadtgebietes. Wanderungen bis in das nahe gelegene Belgien sind möglich. Der See strahlt eine himmlische Ruhe aus und ist von besonderer Energie geprägt. Ein Denkmalplatz befindet sich unmittelbar neben dem „Haus am See“. Es ist ein stiller Ort, obwohl unmittelbar an der Straße, mit einer kleinen Mauer umgeben und einer Parkbank. Der Blick von dort auf die in der Sonne gleißende spiegelglatte Wasseroberfläche entführt in andere Sphären. Der Stausee Diepenbenden wird von dem Flüsschen „Wurm“ versorgt.

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