Standort Eschweilerstraße / Glück-Auf-Park “Josef Thelen”  /  Alsdorf – Mariadorf
erstellt 1979
Künstler Hubert Löneke – Bildhauer
Kultur-Partner  

110 Jahre Grube Maria – Bermannsdenkmal

Mit der Fertigung eines Bergmannsdenkmal wurde der Aachener Künstler Hubert Löneke beauftragt. Das Bergmannsdenkmal wurde zu Ehren der vielen Bergleute und ihrer Familien der ehemaligen Grube Maria aufgestellt. Die Idee hierzu lieferte Franz Herbst von der Interessengemeinschaft Mariadorfer Bürger. Er gab dem Künstler eine Zeichnung mit einem einfachen Bergmann als Motiv. Die Tradition des Kohlebergbaus geht in Mariadorf bis in das Jahr 1848, dem Jahr der Konzessionserteilung zurück. Probebohrungen wurden allerdings schon 1845 erfolgreich abgeschlossen. Kohle wurde hier schließlich von den ersten Bergleuten im Jahre 1852 ans Tageslicht befördert. Über ein Jahrhundert, genau 110 Jahre später,1962, wurde die letzte Kohle aus den Tiefen der Grube Maria geholt.

Kulturpartner „et Piwische“ Bergmannsdenkmal in Alsdorf:

Bergmannsdenkmal zur Erinnerung

Am 27. Mai 1979 wurde dieses Bergmannsdenkmal im Glück-Auf-Park in Anwesenheit vieler Mariadorfer Bürger, darunter zahlreichen Bergleuten, enthüllt. Dieses Denkmal ist allen Bergleuten gewidmet, die in der Grube Maria gearbeitet haben und hier in der Alsdorfer Region lebten. Ganz besonders soll es auch an jene gedenken, die bei Unfällen während ihrer Tätigkeit vor allem unter Tage, verletzt wurden oder sogar ihr Leben lassen mussten. Der damalige Aufsichtsratsvorsitzende des EBV, Eschweiler Bergwerk – Vereins, Dr. Walter Bellingrodt hatte die Schirmherrschaft für die Zeremonie übernommen. Seither steht der Kumpel zwischen dem dortigen Kriegerdenkmal und dem später errichteten Gedenkstein für den Ehrenbürgermeister Josef Thelen im Zentrum des Parks. Ausgerüstet mit einem Grubenhelm und einer Petroleum-Grubenlampe ist er bereit, sofort wieder in den Schacht der Grube Maria einzufahren.

Hubert Löneke – Bildhauer

Der Bildhauer Hubert Löneke hat in der Städteregion Aachen, zu der auch Alsdorf gehört, einige Skulpturen gefertigt, die im öffentlichen Raum stehen. Seine künstlerische Handschrift ist bei dem Bergmannsdenkmal trotz der zeichnerischen Vorgabe eindeutig zu erkennen. Löneke studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie Bildhauerei unter anderem, wie Josef Beuys, bei Ewald Mataré. Dann zog es den Künstler zu Beginn der 60ger Jahre nach Aachen. Dort arbeitete er zusätzlich als Schriftsetzer und Kunstlehrer. Verheiratet war er mit der Malerin, Fotografin und später auch Bildhauerin Krista Löneke – Kemmerling. Sie hatten sich an der Kunstakademie Düsseldorf kennen und lieben gelernt. Ein typisches und sehr erfolgreiches Künstlerpaar. Beide haben sich weit über die Region Aachen hinaus mit zahlreichen Skulpturen im öffentlichen Raum selbst ihre Denkmalplätze geschaffen.

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