Kurz – VITA

Name Anton Werres
geb. / gest.
1.01.1830  –  27.04.1900
Bildhauer

Anton Werres – künstlerischer Werdegang

– geboren in Köln

– Bildhauerausbildung bei Peter Joseph Imhoff

– erste Tätigkeit im Bildhauer- und Restaurationsbetrieb von Christian Mohr in Köln, der bis 1871 verantwortlich war für neue Skulpturen am Kölner Dom und die Restauration vorhandener Plastiken

– 1851 – 57 Studium der Bildhauerei an der Akademie der Künste in Berlin

– Meisterschüler bei dem Bildhauer Gustav Blaeser in Berlin, der ein Rauch-Schüler war

– 1857 erhält der junge Künstler für eines seiner Werke den Staatspreis

– 1858 ging Anton Werres nach Rom und blieb dort mit einigen Unterbrechungen etwa 9 Jahre bis 1867

– in Italien areitete der Bildhauer vorwiegend mit Marmor. Eine seiner Marmorarbeiten aus den berühmten italienischen Carrara-Steinbrüchen befindet sich noch heute in der Kölner Flora, Venus und Amor, die etwa 1863/64 zur Eröffnung der Flora entstand

– 1858 Anton Werres kehrt endgültig in seine Heimatstadt Köln zurück und nimmt Kontakt zum Restaurationsbetrieb von Christian Mohr. Von diesem bekommt Anton Werres den Auftrag für die Aussengestaltung des Kölner Dom 6 Skulpturen zu fertigen; diese sind Martin von Tours, der heilige Bonifatius, Gereon von Köln, die heilige Helena, der heilige Maternus und der heilige Anton von Köln. Es ist wohl anzunehmen, dass Anton Werres auch mit der Restaurierung weiterer Figuren des Kölner Dom in der Werkstatt von Christian Mohr beschäftigt war

– in seinem eigenen Atelier fertigte der Künstler zahlreiche Büsten und Reliefs für Gräber auf dem Friedhof Melaten

– Anton Werres starb im Alter von 70 Jahren in seiner Kölner Heimat

Kunstwerke von Anton Werres im öffentlichen Raum befinden sich u.a. in

Köln, Xanten, möglicher Weise in Rom

Ergänzende Angaben zum Leben des Bildhauers

Anton Werres wurde als jüngstes von 10 Kindern in Köln geboren Aus der Zeit seines Romaufenthaltes von 1858 – 1867 sind der Redaktion keine Kunstwerke des Bildhauers Anton Werres bekannt, die dort entstanden und im öffentlichen Raum der Stadt Rom oder Italiens stehen.

Das Büstendenkmal von Johann Wilhelm Kaesen wurde zwar zerstört, bzw ist verschollen, konnte aber von dem zeitgenössischen Künstler Akos Sziráki nach alten Fotos weitgehend originalgetreu als Kopie erstellt werden.

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