Kurz – VITA

Name Bruno Schmitz
geb. / gest.
21.11.1858  –  27.04.1916
Architekt

Werke auf Denkmalplatz

– Koblenz

Bruno Schmitz –  künstlerischer Werdegang

– geboren in Düsseldorf

– 1874 – 78 Studium der Architektur an der Düsseldorfer Kunstakademie in der sogenannten „Bauklasse“

– 1878 – 82 Mitarbeit an diversen Düsseldorfer Bauprojekten, u.a. beim Neubau der Kunstakademie Düsseldorf, der Kunsthalle Düsseldorf und der Johanneskirche

– zur gleichen Zeit Weiterbildung in unterschiedlichen Klassen der Kunstakademie, unter anderem Aktkurse, Modellieren

– ab 1883 Teilnahme an diversen Architekturwettbewerben. Trotz einiger Siege in diesen Ausschreibungen wurden seine Entwürfe, wie ein Kaiser-Wilhelm-Denkmal nicht realisiert.

– 1886 Umzug nach Berlin, Bruno Schmitz entwirft das säulenartige Seemanns – Denkmal mit dem Titel „Soldiers and Sailors“, das in den USA, Indianapolis, realisiert wird.

– 1882 – 87 in Düsseldorf entstehen zahlreiche Geschäftshäuser, von denen u.a. in der Schadowstraße noch eines erhalten ist.

– Berühmt wurde der Architekt Bruno Schmitz dann doch noch mit Kaiser-Wilhelm – Denkmälern.

  • 1896 Kyffhäuser-Denkmal im Kyffhäusergebirge, Mansfeld – Südharz
  • Reiterdenkmal am Deutschen Eck in Koblenz
  • Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica

– 1897 die sehr umfangreiche Planung von Bruno Schmitz, eine Art olympische Sportstätte in der Nähe des Kyffhäuser, wird nicht realisiert

– für den Schokoladenfabrikanten Stollwerck hat Bruno Schmitz mindesten zwei Villen gebaut; zudem fungiert er als Preisrichter bei der Auswahl von Entwürfen für die beliebten Sammelbilder der Firma Stollwerck

– 1898 Goldmedaille bei der Großen Berliner Kunstausstellung

– 1904 Bau des deutschen Pavillion auf der Weltausstellung in Louisiana, USA

– 1905 Ehrendoktor der TH Dresden

– 1913 sein letztes großes Denkmal-Projekt wird eingeweiht, das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig

– 1916 starb Bruno Schmitz im Alter von 58 Jahren

Bauwerke von Bruno Schmitz befinden sich u.a. in

Leipzig, Kyffhäusergebirge, Porta Westfalica, Koblenz, Düsseldorf, Indianapolis / USA, Berlin, Unna, Zürich, Mannheim

Ergänzende Angaben zum Leben des Architekten

Der Architekt Bruno Schmitz wurde vielfach geehrt und ausgezeichnet. Er ist bis heute der Erbauer der monumentalsten Denkmale in Deutschland. Zudem baute er unter anderem auch Privathäuser und einige Mausoleen für betuchte Familien.

Bruno Schmitz war zweimal verheiratet, wobei die erste Ehe 1902 geschieden wurde. Diese Scheidung war wohl eine der großen öffentlichen Skandale in der Kaiserzeit, da ein hochrangiger Politiker in den Ehebruchskandal entscheiden tinvolviert war.

Die Asche des Architekten wurde zunächst im Kyffhäuser-Denkmal öffentlich aufgestellt, während der DDR-Zeiten in einen Gewölberaum verbannt und schließlich durch Freunde und Verwandte nach Düsseldorf gebracht und wiederum beigesetzt. Das Grab befindet sich auf dem Düsseldorfer Nordfriedhof.

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