Kurz – VITA

Name Ernst Wille
geb. / gest.
28.09.1916  –  2.04.2005
Maler / Farbgestalter / Plastiker

Werke auf Denkmalplatz

– Aachen

Ernst Wille – künstlerischer Werdegang

– geboren in Werne / Westfalen

-1930 Ernst Wille macht zunächst eine Malerlehre

– 1936 – 40 zunächst Stipendium, anschließend Studium an en Werkschulen in Köln

– 1940 entsteht eine der größten Bilder des Malers in einer Kölner Markthalle, Format ca. 22 x 46 m

– 1940 – 45 Soldat

– 1945 – 46 Gefangenschaft in den USA, es entsteht ein monumentales heroisches Wandbild im Offizierscasino im Fort Niagara

– 1946 – 48 Studium in München an der akademie der bildenden Künste

– 1948 unmittelbar nach dem Studium errichtung eines eigenen Ateliers in Waldbröl, sowie erste Ausstellungen in Köln

– ab 1950 erhält Ernst Wille regelmäßig Aufträge durch die Stadt Köln, ab 1952 insbesondere zur Fertigung von großformatigen Wandbildern

– 1950 – 71 Auswahl von Wandarbeiten des Künstlers in Köln:

Volksbücherei, Augenklinik der Universität; Waisenhaus, Agrippa-Bad, Gymnasium Kalk, Feuerwache Ehrenfeld, Realschule Höhenberg, Volkshochschule, Kunsthalle, Kinderkrankenhaus Riehl, Kölner Wand am alten Rathaus

– 1960 – 80 Lehrtätigkeit und Professur an der Werkkunstschule der Stadt Aachen, Fachbereich Malerei

– Ernst Wille entwickelt zusammen mit seinen Schülern eine neue Farbenlehre, die er Kompositionen und Notationen nennt und bis zu seinem Tod im Jahre 2005 weiterentwickelt hat

– 1966 Ernst Wille bekommt eine Einzelausstellung im Suermondt Museum Aachen

– ab 1970 fertigt der Plastiker zahlreiche Objekte in Aachen für den öffentlichen Raum, wie die Aussenwände der Neuen Galerie, heute nicht mehr vorhanden!

– 1971 – 75 Mahnmal gegen Intoleranz aus 12 Betonstelen als Gedenkstätte, Oppenhoffallee, Aachen

– ab 1975 zahlreiche Heinrich Böll – Porträts und anderer Persönlichkeiten

– 1976 vollendet Ernst Wille das Bild im Fort Niagara / USA auf Einladung der Stadt und feiert den Künstler mit dem Ernst Wille – Day!

– 1981 – 82 Große Retrospektive im Suermondt – Ludwig Museum Aachen und der Artothek in Köln, Ernst Wille von 1940 – 80

– 1984 Entstehung und erstmalige Präsentation der „Baseler Blätter“, eine Farbklangnotation, auf der ART Basel

– 1988 Farben – Phänomene

– 1996 Ehrung durch die Stadt Köln

– 1997 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes des Landes NRW

– 2002 letzte große Ausstellung in Moskau „Rhein – Moskwa“, im Haus der Freundschaft, organisiert und kuratiert von Bernd Groten, Redaktion denkmalplatz.de

– 2005 Ernst Wille stirbt im Alter von 88 Jahren in Köln

Kunstwerke von Ernst Wille im öffentlichen Raum befinden sich u.a. in

Aachen, Köln, Fort Niagara / USA

Ergänzende Angaben zum Leben des Künstlers

Ernst Wille ist mit Sicherheit einer der wichtigsten Farbentheoretiker und Analytiker des 20. Jahrhunderts. Neben den Baseler Blättern ist das Buchprojekt der „Farben – Phänomene“ ein kunsthistorisch bedeutendes Werk.

In seinem Kölner Atelier, das er 1964 in Köln – Poll hatte, schuf der Künstler ein großes malerisches Werk, das bis 1993 vollständig in einem Werkverzeichnis zu seinen Lebzeiten festgehalten wurde.

Bernd Groten würdigte den Maler Professor Ernst Wille 2002 mit der Ausstellung seiner Bilder und einigen Motiven aus den Farbenphänomenen. Die Verbindung zu seiner Tochter besteht noch heute, lange über den Tod hinaus, so dass regelmäßig Arbeiten des Malers Ernst Wille im Europäischen Kunsthof in Stolberg ausgestellt werden können!

Weiterführende Informationen zum Künstler!