Kurz – VITA

Name Gustav Hermann Blaeser
geb. / gest.
9.05.1812  –  20.04.1874
Bildhauer

Werke auf Denkmalplatz

– Berlin

Gustav Hermann Blaeser –  künstlerischer Werdegang

– geboren in Düsseldorf

– 1834 – 1843 Studium der Bildhauerei an der Bildhauerschule Berlin bei Daniel Christian Rauch und Mitwirkung in seinem Atelier. Zahlreiche Werke, die Christian Daniel Rauch zugeschrieben werden hat dieser zumindest zusammen mit seinem Schüler und Mitarbeiter gefertigt.

– 1844 Auslandsreise nach Italien / Rom

– 1845 Skulpturengruppe für die Schlossbrücke in Berlin in weißem Marmor

– ca. 1863 Reiterdenkmal in Köln an der Hohenzollernbrücke

– das Reiterdenkmal auf dem Heumarkt in Köln blieb durch Gustav Hermann Blaeser unvollendet, da er vor der Fertigstellung starb

– der Künstler verstirbt 1874 in Cannstadt

Weitere Kunstwerke von Gustav Hermann Blaeser im öffentlichen Raum  befinden sich u.a. in

Köln, Berlin, Potsdam, New York

Ergänzende Angaben zum Leben von Gustav Hermann Blaeser

Eigentlich war Gustav Hermann Blaeser ein rheinisches Kind. In Düsseldorf geboren zog es ihn aber früh an die Bildhauerschule nach Berlin. Der Bildhauer war dort ein Schüler bei Christian Daniel Rauch an der Berliner Akademie der Künste und später Mitarbeiter in dessen Atelier. Blaesers umfassendes eigenes Werk besteht aus mehr als 250 Kunstwerken, Plastiken, siehe auch das Werkverzeichnis der Letter-Stiftung, die er vorwiegend im klassizistischen Stil fertigte. Hinzu rechnen muss man zahlreiche Werke von Rauch, an denen Blaeser massgeblich beteiligt war.

Blaesers bekanntes Werke

In zahlreichen Städten Deutschlands sind kleine und monumentale Werke von Gustav Hermann Blaeser zu finden. Neben dem Reiterstandbild vor dem Alten Nationalmuseum in Berlin und einer angrenzenden Gruppe von Skulpturen in Marmor ist sicherlich das Reiterstandbild auf dem Kölner Heumarkt, an dem Blaeser massgeblich mitgewirkt hatte, das bekannteste Denkmal. Wohl die meisten erahltenen Kunstwerke des Bildhauers befinden sich im Stadtgebiet von Berlin.

Weiterführende Informationen zum Künstler

Quellen u. a. Werkverzeichnis der pastischen Arbeiten von Michael Puls 1996 im Verlag Letter-Stiftung