Standort Dorfstraße, Würselen – Bardenberg
erstellt: 1996 im Bronzeatelier Klaus Gehlen
Künstler: Gerhard Hensen – Bildhauer
Kultur-Partner:  

Die Lustigen Grünewälder

Mit dem Hans Vohn – Denkmal wird ein richtiger Kanevalist der Straße geehrt. „Ne echte Fastelovensjeck wor dä Hans Vohn“! So sprechen noch heute die älteren Bardenberger über „Ihren“ Hans und seine „Lustigen Grünewälder“.

Diese karnevalistische Musikgruppe wurde 1970 in dem Stammlokal von Hans Vohn in Bardenberg-Pley gegründet. Da die Stammkneipe „Gaststätte Grünewald“ hieß stand der Name der neuen Formation sofort fest, die „Lustigen Grünewälder.“

1971 ging in Bardenberg der erste Kanevalsumzug durch die Straßen. Natürlich war Hans Vohn mit seiner musikalischen Großfamilie, seiner Ehefrau, seiner Tochter und zahlreichen Freunden aktiv im Karnevalszug dabei. Auch sonst, wenn es irgendwo etwas zu feiern gab, war Hans Vohn nicht weit. Sein besonderes, unverkennbares Erkennungszeichen war die große Trommel „de decke Trom“.

Kulturpartner Hans Vohn Denkmal in Bardenberg:

Die Bardenberg – Hymne

Hans Vohn hat zahlreiche eigene Lieder komponiert. Darunter vor allem die Hymne für seine Heimatgemeinde Bardenberg. Das Lied mit dem Titel „Dörflein an der Wurm“ hat der Musiker seiner Heimatstadt geschenkt und gehört heute zum wichtigsten Liedgut der Stadt Würselen, zu der Hans Vohns Gemeinde Bardenberg zählt.

Der Text zum Mitsingen lautet:

„Ich kenn‘ ein Dörflein, das liegt an der Wurm, man sieht von fern schon den Wasserturm!Ich möcht‘ nicht tauschen mit Köln am Rhein, das ist mein Bardenberg mit der Burg Wilhelmstein!“

Hans Vohn Denkmal

1992 wurden Hans Vohn und die „Lustigen Grünewälder“ von der Stadt Würselen wegen ihres besonderen Engagements und ihren Verdiensten geehrt. Etwa vier Jahre später, nachdem Hubert Vohn verstorben war, wurde ihm zu Ehren ein Denkmal in der Dorfstraße aufgestellt. Seither spielt er dort in Bronze gegossen sein „Bardenberg-Lied“ zusammen mit seiner Großfamilie. Der Text des Liedes ist in dem Sockel des Denkmales für jeden nachzulesen. Auch ohne Hans Vohn machten die „Lustigen Grünewälder“ unter der Leitung seiner Tochter weiter. Doch nach 42 Jahren des Frohsinns in ihrer Heimatgemeinde Bardenberg haben die „Lustigen Grünewälder“ 2013 zum letzten Mal aufgespielt.

Der Ausspruch: „Niemals geht man so ganz“, trifft auf Hans Vohn und seine Bardenberg-Hymne sicherlich zu. Denn sein Lied wird bei jedem Schützenfest und bei jeder Karnevalsfeier gesungen. Und dieses Lied haben sogar die Würselener Partnerstädte Schönbrunn und Hildburghausen bei ihren Festen übernommen.

Wandern Sie hier von Denkmalplatz zu Denkmalplatz – Würselen

Die Bildhauer

Der Bildhauer Gerhard Hensen entwarf das Hans Vohn Denkmal. Zusammen mit seinem Künstlerkollegen Klaus Gehlen wurde das Denkmal schließlich in Gehlens Bronzegießerei fertig gestellt. G. Hensen und K. Gehlen wohnen beide in Ortsteilen von Monschau in der Eifel. Sie kennen sich seit Jahrzehnten und haben über viele Jahre auch zusammen bei dem Bildhauer Bonifatius Stirnberg in dessen Atelier gelernt und gearbeitet. Gerhard Hensen und Klaus Gehlen sind schon ein eingespieltes Team. Dies ist an den zahlreichen Objekten und Kunstwerken in der Regio Aachen zu erkennen. Siehe auch das Denkmal „Jeelpuet“ in Würselen, der „Kraremann“ in Simmerath oder „Maaßens Päulche“ in Monschau.

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