Kurz – VITA

Name Hans Wilhelm Wildermann
geb. / gest.
21.02.1884 bis  1.11.1954
Bildhauer – Bühnenbildner – Zeichner

Hans Wilhelm Wildermann –  künstlerischer Werdegang

– geboren in Köln – Kalk

– Schulzeit in Recklinghausen, sowie nach Umzug der Eltern in Köln

– Beginn des Studiums in Düsseldorf, danach in Berlin und München

– 1911 Bühnenbilder für die Opernfestspiele in Köln

– 1912 Sonderbundausstellung in Köln, „Mädchen mit Reh“ wird ausgestellt

– 1912 entsteht u.a. auch der Schiffahrtsbrunnen für Mülheim

– ab 1912 ist Hans Wilhelm Wildermann intensiv als Bühnenbildner tätig u.a. in Essen, im Münchener Nationaltheater, Leipziger Opernhaus

– kurzes Gastspiel in Nürnberg

– 1920 – 27 Bebilderung des Almanach der deutschen Musikbücher des Musikbuchverlegers Gustav Bosse

– von ca. 1923 bis 1926 Städtische Bühnen Dortmund

– 1926 – 36 Professur für Theatermalerei an der Staatlichen Kunstakademie in Breslau

– 1936 verantwortlich am Breslauer Opernhaus als Leiter der Opernausstattung

– 1937 Kunstwerke von Hans Wilhelm Wildermann werden von den Nationalsozialisten als entartete Kunst beschlagnahmt

– von ca. 1909 bis ca. 1943 fertigt der Zeichner Hans Wilhelm Wildermann eine Vielzahl von Buchillustrationen

– gestorben ist der Bühnenbildner in seiner Geburtsstadt Köln im Alter von 70 Jahren

Kunstwerke von Hans Wilhelm Wildermann im öffentlichen Raum befinden sich u.a. in

Köln

Ergänzende Angaben zum Leben des Bildhauers und Bühnenbildners

Hans Wilhelm Wildermann bebilderte nicht nur die Musikbücher. Zusammen mit dem Verleger Gustav Bosse hatte der Künstler einen Verlag unter seinem eigenen Namen. Mit diesem Verlag war Hans Wilhelm Wildermann während der gesamten Kriegszeit aktiv und bebilderte unter anderem auch Feldpostausgaben für die Soldaten an der Front.

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