Kurz – VITA

Name Hansjörg Wagner
geb. / gest.
3.08.1930  –  14.05.2013
Bildhauer, Grafiker und Maler

Werke auf Denkmalplatz

– Hamburg

Hansjörg Wagner – künstlerischer Werdegang

– geboren in Berlin

– wurde in einer musischen Familie groß, da sein Vater Opernsänger war

– künstlerische Anfänge im Zeichnen ohne eine anleitung oder Ausbildung

– 1951 Umzug von Berlin nach München

– 1951 – 58 Ausbildung zur Bildhauerei bei dem Bildhauer Fritz Behn, Mitarbeit in dessen Atelier

– 1956 noch während seiner Ausbildung werden erste Arbeiten in München von der Lenbachgalerie angekauft

– 1963 Ausstellung bei dem Kunstsammler und Kunsthändler Wolfgang Gurlitt

– 1966 die Staatsgemäldesammlung in München erwirbt Arbeiten von Hansjörg Wagner für die Neue Pinakothek

– 1970 bis 1976 zahlreiche Ausstellungen in Italien, Österreich und Bayern, unter anderem Neapel, Rom, Wien, München und Murnau

– ab 1976 Atelier in Italien

– 1986 Hansjörg Wagner fertigt für den Berliner Zoo einen großen Eisbären für den Eisbärenbrunnen, lange bevor es den berühmten Eisbären Knut geben wird

– zahlreiche Ausstellungen in deutschen und europäischen Städten folgen bis kurz vor seinem Tod

– 2012 finden die letzten Ausstellungen statt, unter anderem in Frankfurt am Main im Haus am Dom

– Hansjörg Wagner stirbt in München im Alter von 82 Jahren

Kunstwerke von Hansjörg Wagner im öffentlichen Raum befinden sich u.a. in

Hamburg, Schwandorf, Berlin, Ismaning, Meggen, Luzern, Starnberg, Waldmichelbach

Ergänzende Angaben zum Leben des Bildhauers

Hansjörg Wagner verlebte die halbe Kindheit im Berliner Zoo und malte schon dort immer wieder die Tiere, die ihn faszinierten. Er war verheiratet mit Doris Wagner und lebte sowohl in Bayern, wie in Italien. Seine Skulpturen – Kunstwerke errangen internationales Ansehen;  er war Ehrenmitglied in der Academie der musischen Künste Florenz und Mitglied des New Yorker Skulpturen – Verbandes. Allerdings ist Hansjörg Wagner immer auch der Maler geblieben. Eine Vielzahl von Zeichnungen hat er gefertigt und auch separat ausgestellt. Zahlreiche Bewegungsstudien der Tiere gingen schließlich den oft überlebensgroßen Plastiken voraus. Auch fertigte der Künstler ein umfangreiches grafisches Werk! Weit über 10.000 Werke sind so entstanden.

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