Kurz – VITA

Name Heinrich Renard
geb. / gest.
10.08.1868  –  6.11.1928
Diözesanbaumeister

Werke auf Denkmalplatz

– Köln

Heinrich Renard-  künstlerischer Werdegang

– geboren in Köln

– Vater war der Bildhauer Edmund Renard

– Gemeinsame Arbeit ist der Heinzelmännchenbrunnen in Köln

– Studium an der Bau-Gewerbeschule Köln

– ein Professor war sein Onkel heinrich Wiethase

– Weitere ausbildung in Frankfurt am main

– 1893 durch den Tod seines Onkels kann er dessen Architekturräume übernehmen

– Heinrich Renard interessiert insbesondere der Nahe Osten und der vordere Orient, bereist Agypten, Palästina, das heutige Jerusalem und Syrien.

– ein guter Kontakt zu Kaiser Wilhelm II. bestand durch die wohl sehr gute Fachkompetenz im Baubereich

– Kaiser Wilhelm II. beauftragt Heinrich Renard mit dem Bau einer Kirche im sogenannten Heiligen Land Jerusalem

– auf dem Berg Zion entsteht die Marienkirche und gleichzeitig das Paulushospiz

– 1910 Fertigstellung beider Bauwerke in Jerusalem

– mehrere Kirchen entstehen unter der Regie von Heinrich Renard in der Köln und Umgebung

– weiterhin zeichnet er auch für mehrere Krankenhäuser verantwortlich

– vor allem zahlreiche Kirchenbauten wurden durch ihn saniert oder erweitert

– 1897 / 98 Ernennung zum Kölner Erzdiözesanbaumeister durch den Kardinal Krementz

– 1910 Ernennung zum Diözesanbaurat durch den Kardinal Schulte

– 1920 wurde Renard Stadtverordneter

– er starb im Alter von 60 Jahren in Köln

Bauwerke von Heinrich Renard befinden sich u.a. in

Köln, Jerusalem, Bonn – Bad Godesberg, Hamburg

Ergänzende Angaben zum Leben des Bildhauers

Nachfolgend weitere Bauwerke, die Heinrich Renard geschaffen oder saniert hat:

St. Joseph in Köln – Kalk; Herz-Jesu-Kirche in Bad Godesberg; St. Elisabeth in Hamburg; Klosterkirche St. Johannes, heute Wallfahrtskirche des Klosters Rulle in Wallenhorst, Niedersachsen; St. Adalbert in Aachen; St. Johann Baptist in Erkrath; Marienkirche in Düren; Abtei Michaelsberg in Siegburg; Umbau des Hexenturms in Jülich

Heinrich Renard erhielt das Ölberg – Kreuz verliehen, das an die Stiftung der Kaiserin Auguste Victoria erinnert.

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