Kurz – VITA

Name Heinrich Wiethase
geb. / gest.
9.08.1833  –  9.12.1893
Baumeister und Architekt

Werke auf Denkmalplatz

– Düren

Heinrich Wiethase – künstlerischer Werdegang

– geboren in Kassel

– einfacher Volksschulabschluss

– Lehre als Maurer in Kassel

– Ausbildung beim Diözesanbaumeister in Köln

– Restaurierung des Gürzenich in Köln als verantwortlicher Mitarbeiter

– 1860/61 Annahme an der königlichen Bauakademie auf Empfehlung und ohne das erforderliche Reifezeugnis, auch auf Grund seiner bisherigen Arbeiten in Köln

– 1862 Heinrich Wiethase gewinnt einen Bauwettbewerb, den Schinkelpreis, erhält eine Medaille von König Wilhelm IV gestiftet und dazu einen Geldpreis

– Ernennung des evangelischen Baumeisters Heinrich Wiethase zum Diözesanbaumeister im katholischen Erzbistum Köln

– als Architekt und Baumeister errichtet und plant Heinrich Wiethase zahlreiche Kirchen, aber auch Rathäuser, insbesondere in Städten am Niederrhein und im Rheinland

– Heinrich Wiethase stirbt im Alter von 60 Jahren

Kunstwerke und Bauten von Heinrich Wiethase im öffentlichen Raum befinden sich u.a. in

Düren, Aachen-Eilendorf, Kempen, Krefeld-Hüls, Aldenrade, Overbruch, Alt-Walsum, Ruhrort, Neunkirchen an der Saar, Duisburg, Dülken, Bonn, Nörvenich-Frauwüllesheim, Köln, Ratingen

Ergänzende Angaben zum Leben des Baumeisters

Heinrich Wiethase heiratet die Schwester des Bildhauers Edmund Renard dem Älteren. Mit ihm setzt er unter anderem das Denkmal der Annasäule in Düren um. In und um Düren entstehen weitere Bauwerke, unter anderem ein Rathaus, dass beim Bombenangriff 1944 völlig zerstört wird.

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