Kurz – VITA

Name Jörg Immendorff
geb. / gest.
14.06.1945  –  26.05.2007
Maler, Bildhauer, Bühnenbildner

Jörg Immendorff-  künstlerischer Werdegang

– geboren in Bleckede bei Lüneburg

– Gymnasium in Bonn-Oberkassel

– 1963 Beginn des Bühnenbild – Studiums an der Düsseldorfer Kunstakademie

– 1964 Wechsel in die Klasse von Joseph Beuys

– 1968 Gründung des Projektes „LIDL“

– 1969 Verweis von der Düsseldorfer Akademie

– grafische Gestaltung von KPD – Flugblättern

– 1968 – 1981 Lehramt als Kunstlehrer in Düsseldorf

– 1972 Teilnahme an der documenta 5 in Kassel

– 1976 Teilnahme an der Biennale in Venedig

– Freundschaft mit A. R. Penck

– Cafe Deutschland Bilder entstehen

– 1982 Documenta 7

– 1984 Eröffnung der „La Paloma – Bar“ und Fertigung der Hans Albers Plastik

– 1989 Professur an der Frankfurter Städelschule

– 1996 Professur an der Düsseldorfer Kunstakademie

– Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

– 2000 heiratet Immendorff die 30 Jahre jüngere Malerin und seine Schülerin Oda Jaune

– 2003 Drogeneskapaden, Kokain, in einem Düsseldorfer Nobelhotel mit 8 Prostituierten

– Engagement für verschiedene Wohltätigkeitsvereine und Gründung einer ALS-Stiftung

– 2006 Erhalt des Kaiserrings der Stadt Goslar und den Bambi

– 2007 – Immendorff stirbt nach etwa 10-jähriger Krankheit an der ALS, amyotrophe Lateralsklerose

Weitere Kunstwerke von Jörg Immendorff im öffentlichen Raum  befinden sich u.a. in

Düsseldorf, Berlin, Risa

Ergänzende Angaben zum Leben des Malers und Bildhauers

Nach dem Tod polarisierte Immendorff dadurch, dass festgestellt wurde, dass etliche Bilder mit seinem Namen wohl von seinen Schülern gemalt, von ihm dann aber signiert worden waren. Immendorff hatte sich so in den letzten Jahren selbst kopieren lassen. Laut Gerichtsurteil werden diese Bilder ebenfalls ihm als Künstler zugeschrieben.

Bilder von Jörg Immendorff befinden sich weltweit in öffentlichen Sammlungen und Museen.

Hinsichtlöich seines Nachlasses und zahlreichen Arbeiten bei Galeristen gibt es in Düsseldorf mehrere anhängige Rechtsstretigkeiten. Der Wert des Streites liegt in einem Fall bei über 50 Millionen Euro.

Bühnenbilder von Jörg Immendorff :

  • 1986  Oper „Elektra“ von Richard Strauß, Bremer Stadttheater
  • 1987  Mitwirkung bei André Hellers „Luna – Luna“
  • 2002 Oper „Die Nase“  an der Staatsoper Unter den Linden, Berlin

Weiterführende Informationen zum Künstler:  ALS – Immendorff – Initiative