Standort  Bethlehemer Straße  /  Bergheim
erstellt  1862 – 1933
Kultur-Partner

Jüdischer Friedhof

1863 entstand an der Bethlehemer Straße als Nachfolge eines Friedhofes am Knüchelsdamm ein jüdischer Friedhof. Die Steine / Mazewot des Friedhofes sind wohl vollständig vorhanden und haben die Nazizeit weitgehend überstanden. Im Jahre der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 ist die letzte Beisetzung hier dokumentiert. Heute ist die Friedhofsanlage im Besitz der Synagogengemeinde Köln, die sich um dessen Zustand zu kümmern hat. 2013 wurde eine umfangreiche Sanierung durchgeführt.

Kultur-Partner „Jüdischer Friedhof – Denkmalplatz in Bergheim“

Ein Ort der Erinnerung

Neben dem Eingang des verschlossenen jüdischen Friedhofs befindet sich nebenstehende graue Tafel mit folgender Aufschrift:

Denkmal  Jüdischer Friedhof  1863  –  1933

Bet Hakvarot schel Jehudim

Ein Jüdischer Friedhof unmittelbar gegenüber dem alten Rathaus von Bergheim belegt die Tatsache, dass die jüdischen Familien vor dem zweiten Weltkrieg einen wichtigen Beitrag innerhalb des Gemeindewesens leisteten und völlig integriert waren.

 

Jüdischer Friedhof in Bergheim

Jüdischer Friedhof in Bergheim

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Bergheims lange jüdische Geschichte

Bereits im 12. und 13. Jahrhundert lebten wohl jüdische Familien in Bergheim. Einen ersten Pogrom gabe es bereits 1349. Im 17. Jahrhundert ist bereits wieder eine Synagoge belegt. Zu dieser Zeit entstand der Vorgängerfriedhof am Knüchelsdamm.

 

Insgesamt befinden sich 52 Mazewot / Grabsteine auf dem Friedhof. Nur auf Anfrage ist dieser öffentlich zugänglich, jedoch über die Straßenseitige Mauer recht gut einzusehen.

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