Kurz – VITA

Name Jürgen Hans Grümmer
geb. / gest.
26.11.1935  –  1.04.2008
Bildhauer – Freiraumgestalter

Werke auf Denkmalplatz

– Köln

Jürgen Hans Grümmer –  künstlerischer Werdegang

– geboren in Köln – Dellbrück als Hans Jürgen Grümmer

– 1952 Kunststudium an den Kölner Werkschulen, wandmalerei und Illustration

– 1956 Meisterschüler, entwirft das Wandmosaik „Europa auf dem Stier“ im Kölner Rathaus

– 1957 Romreise mit einem Stipendium

– 1962 Förderpreis der Stadt Köln

– erste Ausstellung im Kölner Kunstverein

– 1964 – 1067 setzt Jürgen Hans Grümmer in Köln mit der Geswtaltung des Offenbachplatzes und seinem Mosaikbrunnen ein Zeichen. Jetzt kennt fast jeder seinen Namen.

– zahlreiche Brunnen und Arbeiten im öffentlichen Raum entstehen, oft in Zusammenarbeit mit Architekten

– Umzug in die Eifel und intensive Arbeit mit dem Basalt – Lavagestein

– da der Künstler seine Kunstwerke mit seinen buchstabenkürzeln signiert, dreht er seine Vornamen. Bedeuted Kürzel von HJ  in JH!

– ab den 1990er Jahren Konzentration auf die Malerei

– Jürgen Hans Grümmer stirbt in Köln

Weitere Kunstwerke von Jürgen Hans Grümmer im öffentlichen Raum  befinden sich u.a. in

Kassel, Wetzlar, Kamp Lintfort, Köln, Bad Salzhausen, Bad Hersfeld, Gummersbach, Fulda, London

Ergänzende Angaben zum Leben des Bildhauers und Freiraumgestalters

Jürgen Hans Grümmer bezeicnet sich selbst als Freiraumgestalter, statt Bildhauer oder Steinmetz. Erst 23-jährig heiratet er Irma Müller und hat mir ihr die Tochter Judith, die sich heute sehr aktiv um das künstlerische Erbe ihres Vaters bemüht. Mit der Gestaltung des Opernvorplatzes entwirft und fertigt Jürgen Hans Grümmer für die Nordwand des Opernhauses eine Relief – Bronzeplatte in Erinnerung und Mahnung an die Pogromnacht und die Zerstörung der Synagoge in Köln.

Auch die deutschen Behörden sind seine Auftraggeber, wie das Justizministerium, das Aussenministerium oder das Goetheinstitut. Jürgen Hans Grümmer arbeitet bis zuletzt in seinem Atelier.

Weiterführende Informationen zum Künstler