Kurz – VITA

Name Karl Friedrich Moest
geb. / gest.
26.03.1838 – 14.08.1923
Bildhauer

Werke auf Denkmalplatz

– Koblenz

Karl Friedrich Moest –  künstlerischer Werdegang

– geboren in Gernsbach / Baden

– erste künstlerische Betätigung zusammen mit seinem Vater, einem Büchsenmacher

– Ausbildung in einer Silberwarenfabrik in Pforzheim, modellieren, gravieren und verzieren

– Beginn eines Studiums am Münchener Polytechnikum

– Typhuserkrankung

– Maschinenbaustudium in Karlsruhe für ein halbes Jahr

– 1859 Wechsel an die Kunstschule in Karlsruhe

dort mit Unterbrechungen etwa bis zum Beginn seines Lehramtes 1867

– zahlreiche Büsten entstehen in der Kunstschulzeit

– 1863 erste bedeutendere Arbeit für ein Denkmal

– 1863 Karl Friedrich Moest arbeitet als Zeichenlehrer

– 1864 Stipendium für einen Romaufenthalt

– ab 1867 Lehramt an der Kunstschule in Karlsruhe

– an 1872 Ernennung zum Professor

– 1879 pokerte Karl Friedrich Moest und forderte ein größeres Gehalt als Kunstprofessor, ansonsten würde er gehen! Die Gehaltserhöhung wurde wohl nicht genehmigt, denn er verließ seine Arbeitsstätte

– 1901 Karl Friedrich Moest erhält bei einem Wettbewerb für ein Bismarck – Denkmal  den Zuschlag, enthüllt wird das Denkmal 1904

– der Bildhauer war Träger des Preussischen Königlichen Kronenordens

– mit 85 Jahren starb der Künstler in Karlsruhe

Kunstwerke von Karl Friedrich Moest im öffentlichen Raum  befinden sich u.a. in

Koblenz, Mannheim, Badenweiler, Karlsruhe

Ergänzende Angaben zum Leben des Bildhauers

Karl Friedrich Moest heiratete Luise Himmel, mit der er mehrere Kinder hatte, die alle in künstlerische Berufe gegangen sind, wie Sänger und Schauspieler. Sein Sohn Hermann wurde wie er Bildhauer.

Das hauptwerk von Karl Friedrich Moest befindet sich sicherlich in Karlsruhe. Allerdings sind auch hier zahlreiche seiner Büsten, Plastiken und Denkmäler den Kriegen, insbesondere der „Metallsammelaktion“ der Nationalsozialisten zum Opfer gefallen und eingeschmolzen worden.

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