Kurz – VITA

Name Micha Ullmann
geb. / gest.
11.10.1939
Projektkünstler + Bildhauer

Werke auf Denkmalplatz

– Berlin

Micha Ullmann – künstlerischer Werdegang

– geboren in Tel Aviv

– 1960 – 64 Micha Ullmann studiert an der Bezalel – Kunsthochschule in Jerusalem / Israel

– 1965 weiteres Kunststudium in London

– 1970 – 78 Lehrauftrag an der Bezalel – Kunsthochschule

– 1972 erste Grabung als politische Kunstaktion in Israel und auf arabischem Gebiet

– 1976 Gastprofessur an der Düsseldorfer Kunstakademie

– 1979 – 89 Dozent an der Kunsthochschule in haifa / Israel

– 1989 – 90 DAAD Künstlerstipendium für Berlin

– 1991 – 2005 Professor an der Stuttgarter Kunstakademie, Fachbereich Bildhauerei

– 1995 entsteht das Bodenkunstwerk der leeren Bibliothek in Berlin

– ab 1996 Mitglied der Akademie der Künste Berlin

– 2008 Projekt „Stufen“ in der Berliner Kirche St. Matthäus

– Micha Ullmann lebt in der israelischen Stadt Ramat HaSharon

Kunstwerke von Micha Ullmann im öffentlichen Raum befinden sich u.a. in

Berlin, Israel, Palästina, Japan, Italien, Bamberg, Marl,

Ergänzende Angaben zum Leben des Künstlers

Micha Ullmann vergräbt quasi seine Kunst in den Boden und arbeitet dort mit Sand. Der Betrachter bleibt draußen und kann das Bodenkunstwerk nur durch eine Glascheibe hindurch betrachten. Ein weiteres Kunstwerk im Norden Deutschlands an der Weser ist sehr persönlich und erinnert an seinen Vater, der von dort aus nach Israel emigiert war.

Der Künstler Micha Ullmann wurde mittlerweile mit zahlreichen Preisen geehrt. Unter anderem für das Bücherverbrennungsmahnmal „Bibliothek“ erhält er in Berlin den Max – Hermann – Award; den Käthe-Kollwitz-Preis; den Moses-Mendelsohn-Preis; in Israel wird Micha Ullmann mit einem Ehrendoktortitel der Hebräischen Universität Jerusalem gewürdigt.

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