Standort Fuhlsbüttler Straße 756, 22337 Hamburg
erstellt ab ca. 1876
Künstler Johann Wilhelm Cordes – Architekt
Kultur-Partner

Persönlichkeiten auf dem Ohldorfer Friedhof

Auf dem Ohlsdorfer Friedhof ist die Geschichte dieser Millionenstadt an vielen Gräbern präsent. Leider verfallen aber auch eine Vielzahl dieser Gräber, da sich niemand um sie kümmert. Mit Aktionen, Sammlungen und Patenschaften wird versucht, den Verfall der Geschichte und des Friedhofes zu verhindern.

Das Kunstwerk des Titelbildes wurde von dem Bildhauer Gerhard Marcks 1961 angefertigt. Die Plastik stellt Prophet und Genius dar. Der Künstler ist mit mehreren Kunstwerken, u.a. in Köln und Aachen auf Denkmalplatz vertreten.

Kultur-Partner „Ohlsdorfer Friedhof – Persönlichkeiten in Hamburg-Olsdorf“

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Prominenten – Gräber in Hamburgs größter Parkanlage

Hans Albers, der blonde Hans, Schauspieler, 1891 – 1960
Albert Ballin, Reeder, 1857 – 1918
Hermann Blohm, Werftbauer (Blohm & Voss), 1848 – 1930
Monica Bleibtreu, Schauspielerin, 1944 – 2009
Wolfgang Cordes, Architekt und Friedhofsdirektor, 1840 – 1917
Ida Ehre, Schauspielerin, 1900 – 1989
Heinz Erhardt, Schauspieler, 1909 – 1979
Gustaf Gründgens, Schauspieler und Regisseur, 1899 – 1963
Carl Hagenbeck, Erbauer des Tierparks Hagenbeck
Heinrich Hertz, Physiker, 1857 – 1892
John Jahr, Verleger (Gruner + Jahr), 1900 – 1991
Hanns Lothar, Schauspieler, 1929 – 1967
Felix Graf Luckner, Kapitän (berühmt als Blockadebrecher), 1881 – 1966
Gerhard Marcks, Bildhauer
Inge Meysel, Schauspielerin, 1910 – 2004
Richard Ohnsorg, Theatermacher und Schauspieler, 1876 – 1947
Witta Pohl, Schauspielerin, 1937 – 2011
Henry Vahl, Schauspieler, 1897 – 1977
Ernst Voss, Werftbauer (Blohm & Voss), 1842 – 1920
Helmut Zacharias, Musiker (Violine), 1920 – 2002

Wer soll das bezahlen

Für die kulturelle Pflege steht immer weniger Geld zur Verfügung. So sind sehr viele Gräber namhafter Hamburger auf dem Ohlsdorfer Friedhof vom Verfall bedroht. Namen und damit auch die Geschichte und das Wirken dieser Menschen verschwinden auf immer. Zunächst einmal sind ja die Angehörigen für eine derartige Pflege zuständig. Aber viele hier Ruhende haben keine Angehörigen mehr.
Dass die Geschichte Hamburgs in ihrer gesamten Vielfalt nicht in Vergessenheit geraten darf, darin sind sich eigentlich alle einig. Derzeit trägt die Stadtteilverwaltung von Ohlsdorf die notwendigsten Kosten, damit zumindest der weitere Verfall hinausgezögert wird. Aber auch hier sind die Ressourcen knapp. Hilfe des Stadtstaates und eine Übernahme der Kosten als Pate für einzelne Gräber ist dringend geboten.

Link für weitere Informationen

www.fof-ohlsdorf.de

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