Standort  Rheinpark – Auenweg, Köln – Deutz
erstellt  1957  Bundesgartenschau
Künstler  Fritz Enke – Gartenarchitekt
Kultur-Partner

Rheinpark zwischen Deutz und Mülheim

Der rechtsrheinisch gelegene Rheinpark erstreckt sich zwischen der Hohenzollernbrücke im Süden und der Zoobrücke im Norden.Vom Kölner  Dom bzw dem Hauptbahnhof ist diese unter Denkmalschutz stehende Parkanlage, deren Ursprünge auf den Beginn des 19. Jahhunderts zurückgeht, mit einem interessanten Spaziergang über die Hohenzollernbrücke zu erreichen. Hier geht es zunächst vorbei an über 150.000 Liebesschlösser nach Köln Deutz. Am rechten Rheinufer geht der Weg an den alten Messehallen mit einem Denkmalplatz zur Erinnerung an die Opfer der NS-Zeit vorbei.

Kultur-Partner „Rheinpark- Denkmalplatz rechtsrheinisches Köln“

Die Skulpturen im Park

Im Zuge zweier Bundesgartenschauen, 1957 und 1971, wurden zahlreiche Plastiken und Skulpturen von Bildhauern der Moderne im Rheinpark aufgestellt. Einige davon sind den Besuchern erhalten geblieben und stehen vorwiegend nahe des Auenweg im östlichen Bereich des Parks.

  • Skulptur „Stehende“  von 1939

Diese Arbeit ist von dem Bildhauer Fritz Behn, lebte von 1878 bis 1970, Professor an der Münchener Kunstakademie und Direktor der Kunstakademie Wien.  ⇐ zur Vita von Fritz Behn

  • Skulptur „Sitzende“  von 1953

Der Fertigstellung dieser Plastik gingen 5 Jahre voraus, in denen der Künstler Kurt Lehmann, lebte von 1905 bis 2000, diese Skulptur einige Male verändert bzw überarbeitet hat.  zur Vita von Kurt Lehmann

  • Skulptur „Die Sinnende“  von 1943

Der Bildhauer dieser nachdenklichen Frau ist Ludwig Kasper, lebte von 1893 bis 1945, Die Skulptur entstand 2 Jahre vor seinem Tod.  ⇐ zur Vita von Ludwig Kasper

  • Skulptur „Gaea“  von 1965

Gerhard Marcks ist sicherlich einer der international bekanntesten Künstler, die im Rheinpark vertreten sind. Gerhard Marcks lebte von 1889 bis 1981. Die Skulptur „Gaea“ im Rheinpark, vom Wetter, aber auch von „Frabkünstlern“ gezeichnet, steht noch ein zweites Mal in Köln, die Gaea II“, in der Passage vom Früh am Heinzelmännchen Brunnen zur Fussgängerzone. Geschaffen hatte Marcks diese Figur der „Gaea“ schon 1929 unter dem Titel „Erde“. ⇐ zur Vita von Gerhard Marcks

  • Skulptur „Schreitender“  von 1952

Neben all den weiblichen Schönheiten ist die Skulptur „Schreitender“ von Richard Scheibe, lebte von 1879 bis 1964, ein stolzer junger Mann und sicherlich ebenso eine Augenweide. Der Bildhauer Richard Scheibe beschäftigte sich insbesondere mit Bewegung und Körperproportionen.  ⇐ zur Vita von Richard Scheibe

  • Skulptur „Steigendes Pony“  1942

In springender, tänzerischer Art hat die Bildhauerin Renée Sintenis, sie lebte  1888 bis 1965, dieses kleine Pferd dargestellt. Die Künstlerin gab der Skulptur eine unruhige, wild wirkende Struktur und verzichtete auf eine glatte Oberfläche. Die Bildhauerin, die in den 20er Jahren auch als Fotomodell sehr bekannt war, entwarf mit dem Berliner Bär ihr sicherlich berühmtestes Kunstwerk.  ⇐ zur Vita von Renée Sintenis

  • Skulptur „Häusliche Sorgen“  von 1913

Rik Wouters, lebte von 1882 bis 1916, war Holzschnitzer, Maler und schließlich auch Bildhauer. Der in Belgien geboren Künstler hatte an der Kunstakademie in Brüssel studiert und arbeitete von 1912 bis zu seinem frühen Tod im Alter von nur 34 Jahren in Paris.  ⇐ zur Vita von Rik Wouters

Wandern Sie hier von Denkmalplatz zu Denkmalplatz im rechtsrheinischen Köln

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Weitere Attraktionen des Rheinpark

Der Gartengestalter Fritz Enke hat die Parkanlage nach der Beseitigung von Wehranlagen erstmals zu Beginn des 19. Jahhunderts angelegt. Das heutige Erscheinungsbild entstand auf Grund der Bundesgartenschau in Köln. Um die Besucher durch die Blumenanlagen zu transportieren, wurde eine kleine Eisenbahnstrecke gebaut. Diese Schmalspurbahn fährt auch heute noch durch den Park mit seinen zahlreichen Brunnen und Skulpturen. Seit 1989 steht der Park unter Denkmalschutz.

Eine weitere Attraktion ist natürlich der andere Weg zum Rheinpark. Vom gegenüber liegenden Kölner Zoo überquert eine Seilbahn den Rhein. Naturliebhaber können natürlich auch in die andere Richtung schweben, um auf der linken Rheinseite eine weitere große Garteanlage, die FLORA oder natürlich den Kölner Zoo zu besuchen.

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