Kurz – VITA

Name Rudolf Schweinitz
geb. / gest.
15.01.1839  –  7.01.1896
Bildhauer

Rudolf Schweinitz –  künstlerischer Werdegang

– geboren in Charlottenburg

– 1855 – 1865 Studium der Bildhauerei an der Berliner Kunstakademie

– während der Ausbildung schon Beteiligung an Denkmalarbeiten

– ab 1865 mehrere Auslandsreisen als Fortsetzung des Studiums

– ab den 1870-er Jahren Zusammenarbeit u.a. mit dem Bildhauer Alexander Calandrelli, so zu einem Figurenbrunnen im großen Berliner Tiergarten oder dem Reiterstandbild Friedrich Wilhelm III. in Köln 1974; hier stammen wohl 20 Skulpturen auf dem Postament des Denkmals von Rudolf Schweinitz

– von 1876 bis etwa 1886 half Rudolf Schweinitz seinem Freund Alexander Calandrelli bei der Umsetzung des Skulpturenensembles mit dem Reiterstandbild König Friedrich Wilhelm IV in der Mitte der Freitreppe der Nationalgalerie Berlin

– 1881 fertigte er eine weitere Skulptur für die Nationalgalerie

– zudem entwarf der Künstler mehrere Büsten für die Berliner Ruhmeshalle und diverse Reliefs für öffentliche Gebäude, sowie Plaketten für Grabsteine

– 1890 realisierte der Rudolf Schweinitz ein komplett eigenes Kaiser Wilhelm Denkmal in der Stadt Wülfrath / Kreis Mettmann; dies sollte aber seine letzte große Arbeite werden.

– der Bildhauer Rudolf Schweinitz tötete sich selbst im Alter von nur 57 Jahren in seiner Heimatstadt Berlin

Kunstwerke von Rudolf Schweinitz im öffentlichen Raum  befinden sich u.a. in

Berlin, Köln, Bremen, Gera

Ergänzende Angaben zum Leben des Bildhauers

Die Hintergründe zum Freitod des Bildhauers Rudolf Schweinitz liegen wohl in einer Depression, auf Grund fehlender Anerkennung und damit verbunden auch fehlender Aufträge.

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