Kurz – VITA

Name Waldemar Otto
geb. / gest.
 30.03.1929
Bildhauer

Werke auf Denkmalplatz

– Hamburg

Waldemar Otto –  künstlerischer Werdegang

– geboren in Petrikau/Polen

– 1945 Übersiedlung nach Halle an der Saale

– 1948 Abitur und baldiger Beginn des Studium der Bildhauerei an der Akademie für Bildende Künste in Westberlin

– 1952 Meisterschüler bei Alexander Gonda, Mitarbeit in seinem Atelier bis 1954

– 1954 Erhalt eines Stipendiums für Italien / Florenz

– ab 1955 freischaffender Künstler – Bildhauer

– 1961 es entstehen die ersten Torsi

– 1963 – 65 Aufenthalt in den USA  und tätig als Artist in Residence an der University of Notre Dame in Indiana

– nach seiner Rückkehr ist Waldemar Otto wieder freischaffend als Bildhauer in Berlin

– 1969 entstehen die ersten Zwischenwandfiguren

– 1972-73 Assistent an der Technischen Universität Braunschweig Fachbereich Architektur

– 1973 Professur an der Hochschule für Gestaltung in Bremen

– ab 1976 wohnt Waldemar Otto in Worpswede, ab 1979 in seinem eigenen Atelier

– Waldemar Otto ist mehrfach in Rom, so auch Gast in der Villa Massimo

– 1995 fertigt er den Ehrenpreis zum Lovid-Corinth-Preis in Regensburg

Die Kunstwerke von Waldemar Otto werden seit 1972 in einer Vielzahl von Galerien und Museen in ganz Deutschland ausgestellt.

Vor allem in den beiden Jahren 1964 und 65 und wieder ab 1995 zahlreiche Ausstellungen im Ausland:

– 1964 / 65  Indiana, Valparaiso, Chicago, Philadelphia, Los Angeles, New York

– 1995 Fellow Macdowell Colony, N.H. USA

– 1997 Erimitage in St. Petersburg  und  die Rockefeller Foundation, USA

– 2001 Nationalmuseum in Santiago de Chile

– 2015 Waldemar Otto arbeitet mit 86 Jahren nach wie vor in seinem Atelier

Kunstwerke von Waldemar Otto im öffentlichen Raum  befinden sich u.a. (hier eine kleine Auswahl) in:

Berlin, Bremen, Chicago, Duisburg, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Lübeck, Notre Dam, Oldenburg, Osnabrück, Rostok, Stuttgart, Trier, Worpswede

Ergänzende Angaben zum Leben des Bildhauers

Waldemar Otto ist einer der ganz großen bildhauerischen Formengestalter, denn viele seiner Werke sind nicht gemeißelt, sondern tatsächlich mit seinen Händen geformt. Seine verwendeten Materialien sind zudem Holz, Granit, später auch Beton. Der Bildhauer experimentierte auch mit Asphalt.

2006 ist ein bedeutender Einschnitt in sein Leben. Er liegt nach einem Schlaganfall für 14 Tage im Koma. Der Bildhauer erholt sich und arbeitet auch 2015 an immer neuen Skulpturen und Plastiken.

Er erhält mehrere Ehrungen und Preise, u.a.

– 1955 in Berlin von der Karl-Hofer Stiftung

– 1957 den Preis der Grossen Berliner Kunstausstellung

– 1960 Berliner Kunstpreis

– 2000 Prix Florance Gold, Monaco

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