Kurz – VITA

Name Werner Stötzer
geb. / gest.
2.04.1931  –  22.07.2010
Bildhauer

Werke auf Denkmalplatz

– Köln

Werner Stötzer-  künstlerischer Werdegang

– geboren in Sonneberg

– 1946 Ausbildung an der Fachschule für Spielzeuggestaltung in Sonneberg

– 1949 Prüfungsabschluss als Porzellanformer

– 1949 – 51 Beginn des Studiums an der Weimarer Kunstakademie, die Fachbereiche der Bildenden Kunst werden in Weimar aufgelöst.

– 1951 -53 Wechsel an die Kunstakademie in Dresden

– 1954 – 58 Wechsel zu dem Bildhauer Gustav Seitz an die Berliner Akademie der Künste, bei ihm macht Werner Stötzer seine Meisterschülerzeit

– in der Zeit von 1955 bis etwa 1958 zahlreiche Studienreisen, u.a. nach Ungarn, Russland, Thechoslowakei und China

– ab 1959 freischaffender Künstler

– 1959  – 1980 Kauf eines Bauernhofes und Einrichtung eines Ateliers im Berliner Stadtteil Altglienicke

– 1964 erste Museumsausstellungen sind im Lindenau-Museum und im Angermuseum

– 1974 wird ein Teil des Lebens von Werner Stötzer verfilmt. Titel des Spielfilms. Der Nackte Mann auf dem Sportplatz. Werner Stötzer spielt dort selbst eine Rolle, jedoch nicht sich selbst.

– 1975 – 78 Dozent in Berlin Weißensee an der Kunsthochschule

– 1980 Umzug in die Gemeinde Seelow im Oderbruch, Ortsteil Altlangsow

– neben sakralen Arbeiten entstehen Kunstwerke zu Themen wir Guernica, Auschwitz, aber auch einfach Porträts und Körperformen. Dazu spielt seine Heimat immer wieder ein Rolle. Die Flüsse Saale und Werra sind sehr häufig zu finden.

– 1987 – 90 Lehrtätigkeit an der Akademie der Künst Berlin / DDR

– 1990 – 93 stellvertretender Leiter der Akademie der Künste Berlin

– 2004 war seine letzte große Ausstellung in seiner Geburtsstadt Sonneberg in der dortigen städtischen Galerie.

– 2010 im Alter von 79 Jahren stirbt Werner Stötzer in Altlangsow

Kunstwerke von Werner Stötzer im öffentlichen Raum  befinden sich u.a. in

Erfurt, Köln, Würzburg, Berlin, Syke, Magdeburg

Ergänzende Angaben zum Leben des Bildhauers

Werner Stötzer lernt insbesondere während seiner Zeit an der Berliner Akademie viele später bekannte Bildhauer und Künstler kennen. Unter ihnen war Bertold Brecht, Waldemar Grzimek, Helene Weigel und Otto Nagel.

In der Folge erzählt der junge Bildhauer Werner Stötzer mit seinen Kunstwerken vielfach eine Geschichte. Die berühmteste dürfte die des heiligen Thomas sein, die er in 12 Bronzplatten reliefartig dargestellt hat. Dieses Kunstwerk befindet sich an dem Hauptportal der Erfurter Thomaskirche.

Der Bildhauer wurde mit zahlreichen Ehrungen bedacht, wie dem Käthe Kollwitz Preis der Akademie der Künste Berlin / Ost und zweimal mit dem Nationalpreis der DDR. Im Jahre 2009 wurde er mit der Ehrenbürgerwürde seiner Wahlheimat Seelow bedacht

Verheiratet war Werner Stötzer mit der Bildhauerin Sylvia Hagen

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