Kurz – VITA

Name Wolf Vostell
geb. / gest.
14.10.1932  –  3.04.1998
Happeningkünstler , Maler, Bildhauer

Werke auf Denkmalplatz

– Köln

Wolf Vostell – künstlerischer Werdegang

– geboren in Leverkusen

– 1950 – 53 Ausbildung zum Fotolithograph

– 1954 Beginn eines Kunststudiums an der Werkkunstschule Wuppertal

– 1955 – 57 wechsel nach Paris an die École National Supérieure des Beaux-Arts und studiert dort weiter Malerei und anatomie

– 1957 Fortsetzung des Studiums an der Düsseldorfer Kunstakademie

– 1962 Mitbegünder der Fluxus Kunst

– 1962 – 69 Wolf Vostell gibt die Kunstzeitschrift DÉCOLLAGE heraus, ein Heft mit Zeitgeistideen, Das Magazin erscheint einmal im Jahr

– ab etwa 1963 beschäftigt sich Wolf Vostell als einer der ersten Künstler kritisch mit dem Thema des immer mehr aufkommenden Fernsehens und nutzt dieses für künstlerische Projekte

– erste große Happenings finden vor allem in Wuppertal, Ulm, Köln, Berlin, aber auch in New York statt

– 1968 Projekt Elektronischer dé-coll-age Happening Raum

– ab 1969 spielt der Stoff Beton ein wesentliche Rolle in den Arbeiten des Künstlers

– 1974 erste große Retrospektive in Paris im Musée d´art Moderne

– 1976 das Museum „Museo Vostell Malpartida de Cacéres“ entsteht in Spanien / Extremadura auf seine eigene Initiative hin

– 1977 Teilnahme documenta 6 in Kassel

– Wolf Vostell fährt mit einem Fluxus-Zug durch NRW und macht an 16 Bahnhöfen Station, es wird ein fahrendes Museum und zeitkritische Galerie auf Zeit

– Der Happeningkünstler arbeitet zum Mauerfall 1989. Sein Kunstwerk heißt „The Fall of the Berlin Wall VI“ und ist contrair zu anderen Künstlern ein sehr kritisches Werk

– 1993 La Tortuga – die größte Skulptur von Wolf Vostell wird in Marl aufgestellt

– 1990 Biennale Venedig

– Wolf Vostell starb im Alter von 66 Jahren in Berlin

Kunstwerke von Wolf Vostell im öffentlichen Raum befinden sich u.a. in

Köln,

Ergänzende Angaben zum Leben des Bildhauers

Wolf Vostell lebte sowohl in Paris, wie in Berlin und Andalusien. Sein selbst initiiertes Museum im spanischen Dorf Malpartida de Cáceres eröffnete nach dem Tod ihres weltbekannten Künstlers Wolf Vostell das Museo Vostell.

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