Standort Eschweilerstraße / Glück-Auf-Park “Josef Thelen”  /  Alsdorf – Mariadorf
erstellt 1929 sowie 60er Jahre / Sanierung 201
Kultur-Partner

Krieger Ehrenmal war zunächst ein Holzkreuz

Postkarte zur Finanzierung eines Denkmals

Im Jahre 1927 wurde an der Eschweilerstraße in Mariadorf zunächst ein Holzkreuz als Krieger Ehrenmal errichtet. Ein Foto wurde davon gemacht und dieses als Postkarte verkauft, um mit dem Erlös das eigentliche Denkmal bauen zu können. Eine wunderbare und auch erfolgreiche Sponsoringidee. Der Grundstein konnte schließlich im April 1929 für ein Denkmal zu Ehren der im 1. Weltkrieg 1914 – 18 gefallenen Mariadorfer Soldaten gelegt werden. Eisenplatten wurden mit den Namen der Toten versehen. Der 2. Weltkrieg zerstörte das Kreuz. Aber 8 Eisenplatten blieben weitgehend unbeschädigt erhalten und wurden auch nicht Opfer der Metallspende. Ein neues Kreuz wurde als weithin sichtbares Zeichen des Krieger Ehrenmal aufgestellt, welches allerdings in den 60er Jahren durch den jetzt noch vorhandenen großen Steintisch ersetzt wurde. Auf den Tisch wurde eine große steinerne Opferschale gestellt.

Kulturpartner Krieger-Ehrenmal in Alsdorf – Mariadorf:

Erweiterung zu einem Bürgerpark

Schließlich wurde zu Beginn der 70er Jahre der gesamte Bereich großzügig zu dem heutigen „Glück-Auf-Park“ für die Mariadorfer Bürger erweitert. Der große Steintisch wurde versetzt und die Eisenplatten ebenfalls neu verlegt. Allerdings verwitterten das Metall zusehends. Einige Ornamente gingen sogar verloren. Der Glück-Auf-Park bekam zwischenzeitlich den Namenszusatz „Josef Thelen“ zu Ehren des langjährigen Bürgermeisters und Alsdorfer Ehrenbürgermeisters, der im Jahre 2001 gestorben war.
Die engagierten Mitglieder des Mariadorfer Bürgervereins, mit finanzieller Unterstützung der Kulturstiftung der Sparkasse Aachen, initiierten 2011 eine umfangreiche  Instandsetzung und Reinigung des Krieger Ehrenmal und seiner Eisenplatten. Diese wurden aufwendig entrostet, fehlende Teile erneuert und schließlich mit einer dauerhaften Farbbeschichtung versehen. Man entschied sich für die Farbe Patina-Kupfer. Langfristig ist so der Erhalt der historischen Tafeln gesichert. Alleine die außergewöhnliche Lackierung dieser Erinnerungstafeln sind schon ein Besuch des Denkmalplatzes wert.
In Sichtweite und innerhalb des „Glück-Auf-Park Josef Thelen“ sind die weiteren Denkmäler

„Josef Thelen Gedenkstein“, die „Rabenkrähen – Stele“ und vor allem das Bergmannsdenkmal „et Piwische“ zu sehen.

Wandern Sie hier von Denkmalplatz zu Denkmalplatz – Alsdorf

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