• Jüdischer Friedhof Alsdorf-Zentrum

Standort  Übacher Weg  /  Alsdorf – Zentrum
erstellt  von ca. 1909 bis ca 1938
Kultur-Partner

Gedenkstein an jüdische Bürger

Jüdische Friedhöfe in Alsdorf verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet oder es erinnern Gerdenksteine an diese Plätze. So existiert der jüdische Friedhof am Übacher Weg nicht mehr, seit dieser in der Nazi-Zeit zerstört wurde. Er wurde dem Erdboden gleich gemacht. Den Rest besorgte der Krieg. Eventuell noch vorhandene Grabsteine/Mazewot wurden nach Kriegsende wie vieler Orts als Baumaterial verwendet. Schon 1930 gab es in direkter Nachbarschaft einen Gemeindefriedhof. Der ehemals jüdische Teil wurde nach dem Krieg in diesen integriert und heißt heute Nordfriedhof. Ein Gedenkstein erinnert heute an die dort begrabenen jüdischen Bürger. Dieser wurde in den 50er Jahren aufgestellt und trägt folgende Inschrift:„Zum Gedenken an 27 jüdische Alsdorfer Bürger, die hier begraben sind“.

Kulturpartner jüdische Friedhöfe in Alsdorf:

  • Jüdischer Friedhof / Alsdorfer Nordfriedhof

Standort:  Nordfriedhof  /  Alsdorf
erstellt  vor 1905 bis 1930

Dieser jüdische Friedhof am Übacher Weg existiert nicht mehr, seit dieser in der Nazi-Zeit zerstört wurde. Er wurde dem Erdboden gleich gemacht. Den Rest besorgte der Krieg. Eventuell noch vorhandene Grabsteine/Mazewot wurden nach Kriegsende wie vieler Orts als Baumaterial verwendet. Schon 1930 gab es in direkter Nachbarschaft einen Gemeindefriedhof. Der ehemals jüdische Teil wurde nach dem Krieg in diesen integriert und heißt heute Nordfriedhof. Ein Gedenkstein erinnert heute an die dort begrabenen jüdischen Bürger. Dieser wurde in den 50er Jahren aufgestellt und trägt folgende Inschrift:„Zum Gedenken an 27 jüdische Alsdorfer Bürger, die hier begraben sind“.

  • Jüdischer Friedhof Begau

Standort  Alter Römerweg  /  Alsdorf – Begau
erstellt  vor 18. Jahrhundert bis 1940

Dieser Friedhof wurde noch im 18. Jahrhundert angelegt. Wie viele Menschen hier beerdigt wurden, das ist nicht mehr belegt. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde auch dieser jüdische Friedhof zerstört. Am 22. November 1940 gab er hier noch eine letzte Beerdigung. Danach war auch im Raum Alsdorf kein Platz mehr für Juden. Sie wurden vertrieben oder in Konzentrationslager deportiert. Heute ist nur noch ein Grabstein mit kaum mehr entzifferbarer Inschrift vorhanden. Weitere Steine sind ohne Inschrift. Ein Gedenkstein wurde 1996 zur Erinnerung an die Mitbürger aufgestellt. Eine Gedenktafel befindet sich an der Friedhofsmauer. 1999 wurde der Friedhof durch Alsdorfer Bürger wieder Instand gesetzt.

  • Jüdischer Friedhof Bettendorf

Standort  Baesweiler Straße  /  Alsdorf – Bettendorf
erstellt  ca. 1800 bis 1908

Ruhestätte der jüdischen Familie David Randerath

Der Jude David Randerath lebte von 1799 bis 1867. Vorausschauend kaufte er sich im Jahre 1860 in Bettendorf ein Grundstück von ca. 810 m². Dort wollte er und sollte auch seine Familie künftig beerdigt werden. Bis zum Jahre 1908 wurde der Friedhof auch für Beerdigungen seiner Familienangehörigen genutzt. Insgesamt sollen hier 22 Beerdigungen stattgefunden haben. In den 1930er Jahren wurde das Grundstück etwa um 150 m² verkleinert. Die Nationalsozialisten ließen auch diesen Friedhof nicht unbehelligt. Die Zerstörung überdauerten nur 3 Grabsteine, die neu aufgestellt wurden. Der Friedhof ist auch heute noch im Besitz der Nachkommen der Familie Randerath.

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