Standort Fuhlsbüttler Straße 756, 22337 Hamburg
erstellt ab ca. 1876
Künstler Johann Wilhelm Cordes – Architekt
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Ohldorfer Friedhof  in Hamburg – die größte städtische Parkanlage

Der Wiener Zentralfriedhof ist in Europa wesentlich bekannter, als der Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg  Auf dem Wiener Zentralfriedhof fanden bis heute auch doppelt so viele Beisetzungen statt, wie auf dem Ohlsdorfer Friedhofsgelände. Aber an Größe ist dieser Friedhof kaum zu überbieten. Fast 400 Hektar groß ist das Gelände für die Toten. Sein Charakter als Parkanlage lockt nicht nur die Angehörigen hierher, sondern auch viele tausende Touristen, die den großen Erholungswert schätzen. Der Ohlsdorfer Friedhof hat natürlich auch eine Vielzahl prominenter Namen zu bieten. So liegen zwischen den unterschiedlichsten Nadel- und Laubbäumen, neben Bächen und Teichen Hamburger Politiker, Geschäftsleute und eine Vielzahl von Künstlern begraben. Die Geschichte dieses Friedhofes ist allerdings erst ca. 150 Jahre alt. Der Architekt Johann Wilhelm Cordes, lebte 11. März 1840 / 31. August 1917, später auch Friedhofsdirektor, war für die Planung und Realisierung verantwortlich. Dieser Friedhof ist sein Lebenswerk. An ihn erinnern sein Grabstein, der Cordesbrunnen und das Cordesdenkmal.

Kultur-Partner „Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg-Olsdorf – Impressionen“

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Prominente – Bildhauer fertigten zahlreiche Grabsteine

1877 wurde der Friedhoff eröffnet. Erweiterungen erfolgten im Laufe der Jahrzehnte schrittweise bis zu seiner etwa heutigen Größe. Von sehr repräsentativen Grabhäusern, Mausoleen und Kapellen zu Beginn des 20. Jahrhunderts und anonymisierten Urnenbestattungen am Fuße von Bäumen seit etwa 2005 ist auf dem Friedhof jede Art von Bestattung zu finden. Zahlreiche Künstler haben sich mit Skulpturen, Plastiken und Grabschmuck auf dem Ohlsdorfer Friedhof verewigt. Unter ihnen befinden sich so bekannte Namen wie die Hugo Lederer, Gerhard Marcks, und Ernst Barlach.

Gliederung der Parkanlage

Unter dem Begriff des „Althamburgischen Gedächtnisfriedhof“ ist ein „Ehrenfriedhof“ zu verstehen, der mit den dort beerdigten Persönlichkeiten die Geschichte Hamburgs erzählen und bewahren soll. So sind von mehreren später stillgelegten Friedhöfen die Gebeine bekannter Toter hierher verlegt worden. Die weithin sichtbare weiß Christusfigur wurde von dem Künstler Xaver Arnold 1905 geschaffen. Finanziert hat diese Arbeit ein Hamburger Reeder Namens Friedrich Wencke, der im selben Jahr verstarb.
Zur Gliederung des Ehrenfriedhofes und Auffindbarkeit der Toten hatte man sich entschlossen, diese nach bestimmten Gruppenzugehörigkeiten zu beerdigen. So gibt es Bereiche für Bürgermeister, wie Senatoren der Stadt, Architekten, Lehrer, aber auch für Dichter, Schauspieler und Musiker. Bekannte Namen sind unter anderem Gustaf Gründgens, 1963 verstorben, und Ida Ehre, im Jahre 1989 beigesetzt.

Weitere besondere Bereiche auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg

  • der Jüdische Friedhof
  • der Garten der Frauen
  • Gräber für Opfer von Gewalt, Krieg, sowie nationalsozialistischer Verfolgung
  • unterschiedliche Soldatenfriedhöfe.

Link für weitere Informationen
www.fof-ohlsdorf.de

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