Standort Neumarkt – Kerstenplatz;  Wuppertal – Elberfeld
erstellt 1979
Künstler / Architekt Ulle Hees – Bildhauerin

Zuckerfritz – beliebtes Elberfelder Original

Unter dem bürgerlichen Namen Fritz Poth, oder Fritz Pothen, wurde der Zuckerfritz 1831, andere Quellen besagen 1830, in Elberfeld geboren. Im weitesten Sinne war er ein Dienstleister und Fuhrunternehmer. Zuckerfritz hatte ein Schubkarre und beförderte alles, was es zu transportieren gab von A nach B. Bevor er diese Schubkarre hatte, da erledigte er vieles händisch, indem er beim Tragen von Einkäufen, aber auch Austragen von Benachrichtigungen und Briefen half.

Kultur-Partner – Zuckerfritz – in Wuppertal Elberfeld

Vorliebe für Süßigkeiten

Fritz Poth half an vielen Ecken! Entsprechend bekannt war er in der Stadt. Seine wichtigsten Kleidungsstücke waren ein Tuch um den Hals und ein Kappe auf. Dabei wechselte diese schon mal. Auch Militärmützen waren wohl dabei. Für seine Dienstleistungen erhielt es sicherlich nicht viel Geld, aber Zuckerfritz lebte davon bis zu seinem Tod.

Bekannt war unter den Bürgern in Ehrenfeld, dass Fritz Poth sehr gerne Süßigkeiten aß. Daher hatten die Ehrenfelder immer ein Zuckerstück oder andere süße Sachen für ihn. Aber er nahm natürlich auch andere Dinge für sein tägliches Leben an. So sollen auch Zigarettenstummel darunter gewesen sein.

Zuckerfritz in Elberfeld von Ulle Hees

Zuckerfritz war Kindermund

Trotz seines eher ärmlichen Lebens starb Zuckerfritz erst im recht ansehnlichen Alter von 76 Jahren. Viele Kinder der Stadt kannten Fritz und wussten von seiner süßen Leidenschaft. Daher riefen sie ihm oft den Spitznahmen Zuckerfritz oder auch nur Zucker hinterher. Seine Schubkarre hatte er immer dabei. Dann musste Zuckerfritz ins städtische Elberfelder Krankenhaus. Am 9. Mai 1906 ist er wohl an einer Lungenentzündung gestorben.

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Bildhauerin Ulle Hees

Die Künstlerin Ulle Hees ist eine gebürtige Wuppertalerin. Bevor sie aber in ihrer Heimatregion wirkte, da studierte sie zunächst in Wuppertal, anschließend in München und danach noch in Rom. Seit 1964 war sie dann vorwiegend in Wuppertal künstlerisch tätig. So ist der Zuckerfritz eines ihrer Werke, dass in der Fußgängerzone von Elberfeld steht. Sie hat diesem Mann etwa 76 Jahre nach dessen Tod ein wunderbares Denkmal gesetzt.

Auch die Mina Knallenfells, ebenfalls ein Wuppertaler Original, am anderen Ende der Fußgängerzone ist ihr Kunstwerk. Leider fiel die Schubkarre vor einigen Jahren dem Vandalismus bzw Metalldieben zum Opfer. Die Holme wurden gewaltsam abgebrochen. Die

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