Standort  Luisenstr. – Schumannstr. – Charitéstraße, Berlin – Mitte
erstellt  1879 – 1882
Künstler / Architekten  Rudolf Leopold Siemering  –  Bildhauer   /    Martin Gropius  Architekt  /  Heino Schmieden – Architekt

Albrecht von Graefe – Augenarzt aus Königsberg

Eines der Kunstwerke an der Charité Berlin wurde zu Ehren des Augenarztes und Professor für Ophthalmologie (Augenheilkunde) der Charité Albrecht von Graefe erbaut. Der fortschrittliche Augenarzt, mit vollständigem Namen, Friedrich Wilhelm Ernst Albrecht von Graefe wurde nur 42 Jahre alt. Er lebte vom 22.05. 1828, geboren in Berlin, bis zum 20. 07. 1870. Doch in dieser kurzen Zeit seiner medizinischen Tätigkeit brachte Albrecht von Graefe die Augenheilkunde weit voran. Noch heute werden medizinische Behandlungsmethoden nach ihm benannt.

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Das intensive medizinische Leben

Als Albrecht von Graefe stirbt, da ist er Professor an der Charité Berlin. Schon im jungen Alter von 22 Jahren nutzt er den soeben erfundenen Augenspiegel, um in das Innere des Auges sehen zu können. Seine Forschungen zur Behandlungen des Grünen Stars waren nur der Beginn zahlreicher erfolgreicher Behandlungsmethoden. Durch eine lange Auslandsreise legte sich Albrecht von Graefe weiteres Wissen um die Behandlung von Augenkrankheiten zu.

Albrecht von Graefe - Denkmal in Berlin - Mitte

Albrecht von Graefe in Berlin

Ab etwa 1852 praktizierte Albrecht von Graefe als Arzt und Forscher in Berlin. Seine Ergebnisse brachten ihm schon 1857 die Stelle eines Professors ein.  Damit war es ihm natürlich noch besser möglich, die Augenforschung voran zu treiben. Nur für 2 Jahre, ab 1868 war Albrecht von Graefe dann leitender Professor der Augenklinik innerhalb der Charité, da er 1870 verstarb. Nach Albrecht von Graefe sind unter anderem benannt, der Graefe-Fleck, das Graefe-Syndrom und auch die Graefe- Operation.

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Gropius und Schmieden – die Architekten

Schon im Jahre 1882 wurde zu Ehren von Albrecht von Graefe das noch heute bestehende Denkmal errichtet und an seinem Geburtstag enthüllt. Nachdem für diese Initiative ausreichend Spenden gesammell worden waren, wurden die Architekten Martin Gropius und Heino Schmieden mit dem Entwurf eines Denkmals beauftragt. Berühmt sind zahlreiche ihrer Bauwerke, allen voran der Martin Gropius-Bau in Berlin und das Leipziger Gewandhaus. Allerdings erlebte Martin Gropius die Einweihung des Denkmals nicht, denn er verstarb ebenfalls sehr früh 56-jährig im Jahre 1880.

Der Bildhauer Rudolf Leopold Siemering

Für die mittig im Türbogen des Denkmals stehende Skulptur des Albrecht von Graefe ist der Bildhauer Rudolf Leopold Siemering verantwortlich. Ebenso sind die Relieftafeln von seiner Hand. Sie zeigen mit dem darunter befindlichen Text, wie wichtig das Licht und das Sehen für alle Lebewesen, besonders natürlich für uns Menschen ist.  So steht dort u.a. zu lesen: Eine edle Himmelsgabe ist das Licht des Auges-Alle Wesen leben vom Lichte.

Der Künstler Siemering hat zahlreiche Skulpturen für die Stadt Berlin gefertigt. Wohl das bekannteste dürfte das Denkmal der berühmten Komponisten mit Beethoven, Mozart und Haydn sein. Sein monumentastes Werk ist das Washington – Denkmal in Philadelphia

Weitere Quellen u.a. Charité – Berlin

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