Standort Floriansmarkt – Gemüsegasse, Koblenz
erstellt 2007
Künstler Waldemar Kaspers  –  Steinmetz und Bildhauer
Kultur-Partner

Der Gelehrte Nikolaus von Kues

Der im heutigen Bernkastel – Kues 1401 geborene Nikolaus von Kues oder auch Cusanus war ein einflussreicher und weitsichtig denkender Philosoph. Er war im wahrsten Sinne des Wortes ein Gelehrter. Nikolaus von Kues mit bürgerlichem Namen Nikolaus Cryfftz studierte in Heidelberg, später in Padua. Sein Studium des Kirchenrechts schloß er mit einem Doktortitel ab. Hier in Padua knüpfte er massgebliche Kontakte. Doch das Interesse des Nikolaus von Kuez war vielfältig.

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Der Geschäftsmann Nikolaus von Kues

Zurück in Kues begann auch die wirtschaftliche Karriere des Nikolaus von Kues. Er verstand es, ohne kirchliche Weihen, die er später erhielt, zahlreiche lukrative Tätigkeiten, genannt Pfründe, innerhalb der Kirche zu bekommen. Die Aufgaben an zahlreichen Kirchengemeinden fanden vielfach parallel statt. So konnte er sich doch ein sehr aufwendiges Leben leisten. Hier nur einige Stationen, Trier, Koblenz, Lüttich, Utrecht, Brabant, Rom.

Nikolaus von Kues - Denkmal in Koblenz

Nikolaus von Kues der Forscher

Vor allem in Kölner Archiven und der Dombibliothek forschte Nikolaus von Kues und machte dabei zahlreiche Endeckungen, wie Kommödien aus dem alten Rom. Weiterhin deckte er erstmals Fehler, bzw Fälschungen hinsichtlich angeblicher Schenkungen an Rom auf. Auch den Jahreskalender wollte er schon verändern, hatte damit aber keinen Erfolg.

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Gesandter und Kardinal

Nikolaus von Kues war auf jeden Fall ein sehr geschickter Diplomat. Für seine negative Einstellung zum Papst war er bekannt. Doch dann wandelte sich seine Gesinnung und er wurde zu dessen eifrigem Befürworter. Damit begann Nikolaus von Kues Karriere als kirchlicher Gesandter. Etwa dreizehn Jahre später, um 1450, nahm Nikolaus von Kues die Kardinalswürde entgegen und wurde Bischof von Brixen. Seine Diplomatie war in den Folgejahren jedoch nicht mehr so erfolgreich, sah sich öfter in Auseinadersetzungen verwicklelt und konnte seine Ansprüche nicht immer durchsetzen. Zeitweise kam es auch zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Nikolaus von Kues musste sogar einmal fliehen. Schließlich blieb Nikolaus von Kues in Rom, wurde krank und starb auf einer Reise am 11. August 1464. Sein Leichnam ist in seiner Titelkirche San Pietro in Vincoli beigesetzt. Sein Herz befindet sich, so war es sein Wunsch, in der Kapelles des St. Nikolaus Hospital in seiner Heimatstadt Kues.

Denkmal zu Ehren Nikolaus von Kues

Das Denkmal in Koblenz, eine über 3 meter hohe Basaltsäule zeigt die Stationen des Nikolaus von Kues auf. Sogar die Eltern, beruflich Moselschiffer, werden hier dargestellt. Seine Stationen sind jedoch weit vielfältiger, als es auf dieser Steinstele zu lesen ist. Gestiftet wurde die Säule vom katholischen Leseverein in Koblenz. Die bildhauerische Umsetzung erfolgte durch die Bildhauerwerkstatt Waldemar Kaspers in Schuld an der Ahr.

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