Standort  Reyplatz, Baesweiler 
erstellt  1977  /  2007

Seilscheibe  –  Erinnerung an „schwarz – goldene Zeiten“

Der Reyplatz war einst mit einem Hofgebäude versehen. Dieser Platz wird in einer Urkunde als Hof zu Baistwilre im Jahre 1289 erwähnt. Erst im Jahre 1954 wurde der Gutshof, dessen älteste Gebäude über 200 Jahre dort standen, schließlich komplett abgerissen und der Platz nach den letzten Eigentümern des Hofes, Familie Rey, benannt.

Kulturpartner Seilscheibe und Bergarbeiter-Stele in Baesweiler:

Erinnerung an die Grube Carl – Alexander

Nach der Schließung der Grube Carl – Alexander 1975 wurde im Jahre 1977 ein Bergbaudenkmal auf dem Reyplatz errichtet. 40 Jahre später erfolgten umfangreiche Umbaumaßnahmen. Diese wurden 2007 durchgeführt und das vorhandene Bergbaudenkmal musste teilweise weichen. Zurück geblieben ist die Seilscheibe. Vorher vorhandene Betonsäulen, die den Förderturm symbolisieren sollten, wurden nicht wieder aufgestellt. Mit dieser Seilscheibe erinnert die Stadt Baesweiler an die schwarzen goldenen Zeiten.

Sie ist zur einen Hälfte im Boden verschwunden und symbolisiert damit auch den Untergang des Bergbaus.

Auf der Seilscheibe steht zu lesen: 1908 Grube Carl-Alexander 1975.

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Gedenkstein an verstorbene Kumpels

Neben der Seilscheibe wurde im Jahre 1989 noch ein Gedenkstein platziert. Dieser erinnert an alle Bergleute, die während ihrer Arbeit in dem Baesweiler Bergwerk Carl-Alexander ums Leben gekommen sind.

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